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Das teuerste am Hochzeitsfilm ist der Schnitt, da für die filmgerechte Bearbeitung einer Stunde Rohmaterial
ca. 5 Stunden Nachbearbeitung erforderlich sind.
Die Aufnahmekosten sind verglichen damit eher gering.
Beispiel: Polterabend von 18:00 bis 22:00 Uhr.
Zeit für Aufnahme: 4 Stunden
Zeit für Schnitt: 4 Stunden x 5 = 20 Stunden
Ergibt Gesamt-Arbeitszeit 24 Stunden.
Natürlich ist das Unfug, da nicht während der gesamten Zeit nur 'filmenswertes' passiert.
Aber das können nur Sie wissen, geben Sie dazu als 'Leerlaufzeit' die zu erwartenden Minuten an,
in denen nichts passiert.
In unserem Beispiel wird z.B. von 18:00 bis 18:30 gepoltert, um 19:30 gibt es etwas zu Essen.
Dazwischen sind 60 Minuten 'Leerlaufzeit', wo sich die Gäste unterhalten und in den Saal gehen etc.
Beim Essen genügt es ca. eine halbe Stunde zu filmen. In dieser Zeit wird das Buffet gefilmt und die
Stimmung eingefangen. Das genügt durchaus, denn nicht jeder Bissen muß festgehalten werden.
Ab 21:00 geht dann die Feier los.
Das sind also nach dem Essen nochmal 60 Minuten Leerlaufzeit.
Die Zeitaufstellung sieht nun gleich ganz anders aus:
Zeit für Aufnahme: 4 Stunden (unverändert, denn der Kameramann muss ja anwesend sein)
Zeit für Schnitt: (4 Stunden - 120 Min) x 5 = 10 Stunden
Ergibt Gesamt-Arbeitszeit 14 Stunden.
Immerhin eine Differenz von 10 Stunden, die bei exakter Eingabe entsteht und sich in den
Gesamtkosten ganz erheblich bemerkbar macht.
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