Das hängt im Wesentlichen von zwei Faktoren ab:
Ein erfahrener Kameramann wird es verstehen, die Aufnahmen zurückhaltend aus dem Hintergrund zu machen und dennoch immer auf der Höhe des Geschehens zu sein. Nur wenn es aus seiner Erfahrung heraus erforderlich scheint, wird er Ihnen etwas dichter auf die Pelle rücken.
Falls erforderlich wird er in einigen wenigen Situationen dezent einige Regieanweisungen geben. Er wird sich nicht mit seiner Gerätschaft in den Mittelpunkt drängen, denn der Mittelpunkt sind Sie!
Falls es unter Ihren Gästen notorische Hobbyfotografen oder Filmer gibt, sollten Sie das
vorab mitteilen, damit im Vorhinein eine Absprache stattfinden kann.
Vereinzelt trifft man bei Feiern solche Leute, die auf der Jagd nach dem besten Blickpunkt ständig
wie eine Klette am Brautpaar hängen und so jede Aufnahme zunichte machen.
Dies geschieht zwar durchaus mit gutem Vorsatz, aber es sieht nicht gerade gut aus, wenn über weite
Teile des Films jemand wild mit Fotoapparat fuchtelnd durchs Bild springt.
Je kleiner und unauffälliger die Ausrüstung (sprich Kamera) desto unauffälliger
kann der Kameramann arbeiten. Und nur wenn ihn nicht alle wegen seiner riesigen Kamera anstarren und sich
beobachtet fühlen, gelingen natürliche Aufnahmen.
Moderne digitale Kameras erfüllen diese Forderung sehr gut.
Aber sie bergen auch einen gewaltigen Nachteil: je kleiner die Kamera, desto verwackelter die Aufnahmen.
Eine professionelle Kamera hat zudem viele Einstellmöglichkeiten um dem Kameramann manuelle Einstellungen
zu gestatten - und jedes Knöpfchen braucht Platz. Sie ist daher immer größer als eine
Hobby-Vollautomatik Kamera. Eine mittelgroße Kamera mit optimalen Einstellmöglichkeiten
wird also die Wahl des Hochzeitsvideo-Profis sein.
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Der wesentliche Zeit- und damit Kostenfaktor ist die Nachbearbeitung:
Da die Nachbearbeitung in festem Zusammenhang mit dem Rohmaterial steht, läßt sich die ungefähre
Arbeitsdauer am besten im Verhältnis zur Menge des Rohmaterials angeben.
Das gesamte Material muß mindestens einmal komplett gesichtet werden. Anhand der mit Ihnen
während der Beratung abgesprochenen Randbedingungen (Stil etc.) entsteht hierbei ein Szenen-Liste für
den Grobschnitt, anhand derer im nächsten Schritt das Rohmaterial auf den Schnittplatz übertragen
wird.
Bis jetzt hat man in etwa nochmal doppelt so lange gebraucht wie Rohmaterial vorliegt.
Nun beginnt die eigentliche Schnittarbeit: Szenen werden feingetrimmt und verschiedene Varianten bezüglich
Gesamtwirkung und Eindruck ausprobiert. Einzelne Szenen werden hierbei oft 8 bis 15 mal abgespielt bis es
endlich 'paßt'.
Nachdem der Cutter mit dem Feinschnitt zufrieden ist, werden Szenen dort wo es sinnvoll und wichtig
zum Erreichen bestimmter Wirkung ist, durch Übergänge verbunden.
Dies können einfache Umblendungen sein, aber durchaus auch aufwendige Überblendeffekte wie z.B.
Umblättern von Seiten, sich scheinbar in Wolken auflösende und davonfliegende Bildteile etc.
Die Möglichkeiten sind hier beinahe unbegrenzt. Wichtig ist jedoch daß der Cutter bei der Sache
bleibt; schließlich geht es um den Inhalt und nicht die Präsentation der technischen Trickkiste.
Teilweise wird bereits in diesem Bearbeitungsschritt Hintergrundmusik zur Abrundung des Eindrucks oder zur
Verstärkung der Gesamtwirkung ausprobiert und hinzugefügt.
Ebenfalls beim Feinschnitt werden bereits Bilder für Cover und Label ausgesucht.
Der Feinschnitt dauert etwa dreimal solange wie Rohmaterial vorliegt.
Als vorletzter Schritt folgt die Tonbearbeitung: Die verschiedenen Tonpegel werden angepaßt um Lautstärkeunterschiede zwischen Szenen auszugleichen; eventuell störende Hintergrundgeräusche werden soweit erforderlich entfernt und Hintergrundmusik wird Ihren Wünschen aus dem Beratungsgespräch folgend eingearbeitet. Hier muß u.U. viel experimentiert werden bis der Gesamteindruck stimmt.
Die Tonbearbeitung dauert in etwa solange wie Rohmaterial vorliegt.
Im vorletzten Arbeitsschritt wird die Kalibrierung der Kopierrekorder geprüft und der fertige Film wird vom Schnittplatz auf Videobänder übertragen. Eines der Bänder wird komplett, die anderen werden stichprobenartig zur Qualitätskontrolle durchgesehen.
Im letzten Schritt werden Cover und Label für die Kassetten und Hüllen erzeugt.
Für die beiden abschließenden Schritte wird zusammen etwa die Rohmaterialzeit benötigt.
Und nun endlich erhalten Sie Ihr Hochzeitsvideo.
Der Aufwand mit 16-facher Rohmaterialzeit für die Nachbearbeitungist beachtlich.
Von dieser vielen Arbeit sehen Sie nichts - aber Sie werden an Ihrem Hochzeitsfilm merken, daß es sich
wirklich gelohnt hat.
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Unbedingt ! Manche Pfarrer haben eine ausgesprochene Abneigung gegen Videoaufnahmen in ihrer Kirche (siehe auch die folgende Frage). Daher sollten Sie diese Frage so früh wie möglich stellen. Schließlich wäre es sehr unangenehm, wenn der Videograf beim Betreten der Kirche zum Abschalten der Kamera aufgefordert wird und Sie folglich keine Aufnahmen haben werden. Also: Rechtzeitig nachfragen, damit noch Zeit für eventuelle Maßnahmen bleibt.
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Zu einem guten Teil ist diese Haltung verständlich: Die meisten Pfarrer haben sehr schlechte Erfahrungen mit Hobbyfotografen und -filmern gemacht. Blitzen und Verschlußgeräusche von Fotoapparaten stören extrem in der Kirchenumgebung - auch Sie selbst.
Aus diesem Grunde verbieten manche Pfarrer Aufnahmen generell.
Versuchen Sie dann folgende Strategie:
Sprechen Sie den Pfarrer in einer ruhigen Situation, wenn er etwas Zeit hat, an. Teilen Sie ihm mit, daß Sie einen Profi engagiert haben, der seinen Job beherrscht weil er davon lebt und der als einziger in der Kirche Aufnahmen machen wird.
Wenn der Pfarrer unter diesen Bedingungen zustimmt, muß die Zusage auch eingehalten werden.
Pfarrer reagieren zu Recht rigoros, wenn eine solche Absprache nicht eingehalten wird.
Teilen Sie dies auch Ihren Gästen vorab mit, insbesondere denen, die dazu neigen Alles aufnehmen zu wollen,
was Ihnen vor die Linse kommt.
U.U. hilft auch die Absprache, daß Aufnahmen nur von einem festen Kamerastandpunkt oder der Empore gemacht werden. Diese Zugeständnisse sollten Sie aber nur machen, wenn Sie damit wirklich einverstanden sind. Bedenken Sie, daß dann nur Ihr Rücken und die Hinterköpfe der Gäste zu sehen sein werden. Eventuell ist auch mit einer schlechteren Tonqualität zu rechnen.
Ein guter Videograf wird bereit sein, selbst mit dem Pfarrer zu sprechen. Sein Auftreten und eventuell die Angabe von anderen Pfarrern, die unter ähnlichen Bedingungen gute Erfahrungen mit dem Ihrem Videografen gemacht haben, könnte helfen.
Wenn nichts den Pfarrer überzeugen kann, ist der letzte Rat:
Wägen Sie ab, wie wichtig Ihnen ausgerechnet diese Kirche und die Trauung durchdiesen Pfarrer
im verhälnis zu den gewünschten Aufnahmen sind.
Wenn Ihnen noch genügend Zeit bleibt -- wechseln Sie die Kirche !
Sie sehen - es ist sehr wichtig frühzeitig mit dem Pfarrer über Aufnahmen während der Trauung zu sprechen.
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Es ist in jedem Falle zu empfehlen, denn beim Fototermin herrscht meist eine sehr ruhige und entspannte Stimmung. Die wird ja gerade für die Fotos gebraucht. Und mit etwas Fantasie Ihres Videografen gelingen ihm ein paar herrliche Szenen. Schließen Sie Ihren Videographen mit dem Fotografen kurz, damit sie sich absprechen können, denn traditionell ist der Fototermin Hoheitsgebiet des Fotografen.
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Scheinwerfer würde man heute nur noch bei extremen schlechten Lichtverhältnissen einsetzen. Moderne Digitalkameras erlauben heute gute Aufnahmen bei Lichtverhältnissen, die vor wenigen Jahren nur Flimmern aufs Band gebracht hätten. Aber dennoch - es gibt Situationen wo zusätzliche Beleuchtung zwingend ist.
Meistens genügt aber schon ein kleines Zusatzlicht auf der Kamera zur Aufhellung, das nicht stört und
nur kurzzeitig eingeschaltet wird.
Ein guter Videograf wird sie nach den 'Drehorten' Ihrer Hochzeit fragen und diese vorher besichtigen. Eventuell kann dann ganz unauffällig ein Zusatzlicht angebracht werden ohne daß es stört.
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Zunächst einmal entscheiden Ihre aktuellen Wiedergabemöglichkeiten und Ihr Qualitätsanspruch über das Format, in dem Ihr Hochzeitsvideo geliefert wird.
Ein weiterer Faktor sind die mit hochwertigen digitalen Formaten verbundenen Umwandlungen und Kosten.
Wenn nichts definitiv für ein analoges Bandformat wie VHS spricht, sollte man eine das Hochzeitsvideo auf
DVD wählen. Wenn Sie kein Wiedergabegerät haben, kaufen Sie eins; die DVD ist ein zukunftssicheres
Format. Wiedergabegeräte sind (Stand 2003) bereits für rund € 100,- zu haben.
Analoges Standard-Bandformat, in nahzu jedem Haushalt ist ein Abspielgerät 'Videorekorder' vorhanden. Direkt vom Schnittplatz wird eine Produktion auf VHS ausgegeben. Daher entstehen außer für die preiswerten Kassetten keine weiteren Kosten.
Die Bildqualität ist die niedrigste von allen hier genannten Formaten. VHS-Bänder altern stärker als DVD oder CD daher tritt nach einigen Jahren spürbares Bildrauschen (Schnee) ein. VHS-Bänder sind empfindlich gegen Magnetfelder (Lautsprecherboxen !)
Im Prinzip wie VHS, jedoch sichtbar bessere Qualität. Nur spezielle Videorekorder, meist am Logo erkennbar, können SVHS wiedergeben. Bänder sind etwas teurer als VHS-Bänder.
VCD-Videos werden auf handelsüblichen CDs gespeichert. Auf dieser speziell formatierten CD kann man bis zu 1 Stunde Videomaterial in einer Qualität vergleichbar mit VHS unterbringen.
Das Videomaterial muss speziell kodiert werden (MPEG-1) und ca. 90% aller aktuellen DVD-Player (ab Baujahr 2002) unterstützen dieses Format.
Wir können zwar in diesem Format produzieren, empfehlen es jedoch nicht Hochzeitsvideos auf VCD, da z.B. SVCD bei gleichen Kosten eine wesentlich bessere Bildqualität bietet.
Für Online-Videoclips im Web ist diese Format jedoch gut geeignet.
SVCD-Videos werden auf handelsüblichen CDs gespeichert. Die CD wird speziell formatiert und je nach Material
kann man auf einer SVCD ca. 40 Minuten Video unterbringen. Längere Filme werden einfach auf mehrere CDs
aufgeteilt. Die Bildqualität der SVCD ist etwas besser als VHS und sie kann von über 90% aller aktuellen
DVD-Player (ab Baujahr 2002; selbst Aldi-Billig Player) wiedergegeben werden. Zur Wiedergabe auf PCs wird eine
entsprechende MPEG-2 Player Software benötigt.
Das fertig geschnittene Material muss zur Speicherung auf SVCD speziell umgewandelt werden (MPEG-2 Format). Eine SVCD kann Menues haben, d.h. man kann verschiedene Stellen im Film direkt und fast verzögerungsfrei in beliebiger Reihenfolge durch Eingabe von Zahlen auf der Fernbedienung des Players anspringen - ein riesiger Vorteil gegenüber Videobändern. Ebenso sind mehrere Tonspuren (z.B. deutsch/englisch) und auch Untertitel möglich. Die Bedienoberfläche ist ähnlich einer Homepage, jedoch etwas komplizierter herzustellen. Der Qualitäts- und Menue-Spaß hat daher einen höheren Preis als eine VHS-Kassette
Slideshows/Diashows von Hochzeitsbildern aus digital geknipsten oder gescannten Fotos sind in sehr hoher Qualität und mit Musikuntermalung möglich. Slideshows und Videos können gleichzeitig auf einer SVCD gespeichert werden.
Diese Format ist besonders interessant, weil Abzüge mit fast jedem PC mit CD-Brenner und Brennprogramm angefertigt werden können. Für eine Hochzeit ideal, weil man bei minimalen Kosten allen Gästen eine Kopie des Meisterstücks als zeitlose Erinnerung schenken kann.
Die DVD ist die Königsklasse unter den digitalen Videoformaten für Endverbraucher.
DVD-Videos werden auf einer DVD (Digital Versatile Disc) gespeichert. Sie hat
die gleichen Abmessungen wie eine CD, jedoch einen anderen Aufbau und kann die sechsfache Datenmenge
speichern; somit passen auf eine DVD ca. 2 Stunden Video in hervorragender Qualität. Allerdings
sind DVD-Brenner und Medien noch deutlich teurer als ihre CD-Pendants und noch nicht so weit verbreitet.
Video-DVDs können auf DVD-Abspielgeräten und auf Computern mit DVD-Laufwerk und MPEG-2 Player-Software wiedergegeben werden.
Damit ein Hochzeitsfilm vom Schnittplatz auf DVD kommt, muss er nach MPEG-2 gewandelt werden. Für maximalen Videogenuss kann die Hochzeitsvideo-DVD mit Menues zur Navigation im Hochzeitsfilm und mit Slideshows aus Hocheitsbildern (digital geknipst, gescannt, gemalt...) mit Hintergrundmusik ausgestattet werden. (Diesen Prozess nennt man 'Authoring') Natürlich sind auch mehrere Tonspuren für verschiedene Sprachen auf einer Scheibe sowie Untertitel möglich. Die DVD bietet mehr Menue-Möglichkeiten als die SVCD, aber auch dies hat seinen Preis.
Bei allen Formaten sind die zu Herstellung verwendeten Geräte und Programme extrem wichtig zur Erzielung höchster Bild- und Tonqualität. Viele einfache Programme bieten heute bereits MPEG-Wandlungen und Brennen zu einem verlockenden Preis an. Keine dieser Lösungen reicht jedoch an professionelle Schnitt-, Wandlungs- und Authoringsoftware heran.
Selbst hervorragendes Quellmaterial kann nach der Umwandlung schlechter aussehen als VHS. Diese Erfahrung haben wir bei der Auswahl unserer Hard- und Software zur DVD Herstellung gemacht - wir zeigen ihnen gerne Beispiele.
Gehen Sie bei Ihrer Hochzeit kein Risko ein, sondern gehen Sie auf Nummer sicher - mit VideoMedia.
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