Kategorie: 063 - First

29.09.07

Permalink 22:05:32, von Matthias Email , 307 Wörter, 201 Ansichten   German (DE)
Kategorien: 063 - First

Regeneinbruch im Bio Solar Haus

Bereits letzte Nacht hatten wir kräftigen Wind und ordentlich Regen. Das setzte sich heute Morgen fort. Regelrecht paralysiert war ich, als ich - um ein Werzeug zu suchen - ins Obergeschoß stieg: Ein feuchter Fleck auf dem OSB Boden!
Sofort in den Spitzboden geklettert wies auch dort der Boden einen feuchten Fleck auf. Darüber hingen Tropfen an der oberen Aluschiene der Doppelstegplatte, die dort im Minutentakt heruntertropften. Wie kann das sein?
Um Verarbeitungsfehler oder gar gebrochene Ziegel auszuschließen habe ich beide Firstseiten während eines Regens mit einem Super-Tele-Objektiv auf Video aufgenommen. Es sind keine Fehler zu sehen!
Woran liegt es also, daß vom First bei Regen in unser Bio-Solar-Haus eindringt?

Eigentlich dürfte am First absolut kein Wasser eindringen können. Das Problem scheint der von uns gewählte Ziegel zu sein: Am Übergang von den Glasplatten zum Ziegel stehen die "Wellenberge" offen. Dort kann der Wind den Regen hineintreiben. Die Regentropfen fallen dann auf die darunter liegende OSB Platte, laufen bis zur Dachlatte und stauen sich dort bis zur nächsten nicht so stark durch Verschraubung gepressten Stelle, wo sie unter der Dachlatte hindurchlaufen, auf die Aluschiene der Doppelsteg-Platte treffen und an deren Kante abtropfen.
Scheint mal wieder so eine Sache zu sein, die von Bio-Solar-Haus verschwiegen wird: Bei einem Biberschwanz-Ziegel hätte das nicht passieren können, da er nach oben und unten eine horizontal geschlossene Linie bildet genau wie die angrenzenden DS-Platten. Dieser Übergang wäre mit einem Biberschwanz perfekt gewesen. Das hat uns aber niemand gesagt.
Hurra, wir haben 2x14m = 28m potentielle Leckage-Kante am nagelneuen Haus!!

Nachtrag 12.01.2009: Seit diesem einen Vorfall konnte trotz schärster Beobachtung und Kontrolle nach jedem größeren Regenguss nie wieder Wassereintritt am Dach festgestellt werden. Der Schreck war wohl am schlimmsten bei der Sache und der Verdacht auf falsche Planung seitens Bio-Solar vorschnell und unberechtigt.

01.09.07

Permalink 23:38:40, von Matthias Email , 426 Wörter, 129 Ansichten   German (DE)
Kategorien: 060 Dach, 062 Solarkollektor, 063 - First, 063 - Wintergarten

Der harte Samstag am Bio Solar Haus in Kassel

Zunächst hatten wir heute einen klassischen Spätstart. Ich selbst war irgendwie wie erschlagen - da steckten mir die Strapazen der Dach-Woche mehr in den Knochen als mir lieb und bewusst war (oder werde ich einfach nur alt?). Und dann war da noch die bohrende Frage, ob man nicht doch jetzt, obwohl eigentlich schon zu spät - noch Dachhaken nachrüstet und wenn ja welche und wo bekommt man sie und was kosten sie????
So standen wir dann erst gegen 10:20 vor dem gestern Abend begonnen STahlgerüstaufbau am Wintergarten. Opa trudelte auch bald ein und so stand das Gerüst mit seinen zwei Lagen recht schnell.

Die vordere Seite unten am "Glasdach" musste nach aussen noch mit Ortgangblech bestückt werden. Dazu haben Tobi, Opa und ich das Rollgerüst auf den beiden letzte Woche verlegten Bohlen verfahren. Der Zielbereich blieb aber dennoch unerreichbar, so wie das Rollgerüst jetzt stand, kam ich nicht an die unteren drei Schrauben der Aluschiene heran. Sollten wir das kleine Apfelbäumchen doch noch kappen oder das Gerüst zum Umsetzen komplett abbauen, über den Baum hieven und wieder aufbauen. Der Job hätte den Samstag gefüllt. Also habe ich mich dann doch zur Wackelnummer auf der 8m Leiter durchgerungen. Währenddessen haben Tobi und Janine den bisher nur mit Blaufäule-Schutz vorbehandelten Traufbohlenbereich des WIntergarten mit Sikkens Cetol HSL kiefer vorgestrichen.
Nach meiner Darbietung auf der 8m Leiter noch vom Rollgerüst aus das Stückchen geschnittenen Firstziegel drauf (einseitig unter die Firstklammer, andere Seite gebohrt und mit 4,5x45 A2 Spenglerschraube befestigt), die Firstscheibe zugeschnitten und mit Spenglerschraube befestigt.
Nun konnten Tobi und ich das Gerüst abbauen während Opa und Janine aus den fünf Millionen Lattenstückchen der ehemaligen Dachbewehrung die Schrauben rausdrehten.
Dann haben Tobi, Opa und ich das Rollgerüst wieder aufgebaut und zwar im Wintergarten. Mit diesem Alugerüst von Krause macht das leidige Umsetzen dann fast schon Spaß. Tobi hatte dann noch eine Verabredung, zu der ihn Opa fuhr, so daß nur Janine und ich auf dem Bau verblieben. Ich habe mir die Oberfröäse zum Hertsellen der Nuten für die Dachhaken in der Traufbohle des Wintergarten bestückt während Janine weiterhin Schrauben aus den ehemaligen Dachbewehrungen rausschraubte und sortierte.

Chris musste ja heute im Centermanagement im Einkaufszentrum arbeiten, hat aber vorher noch die Dachhaken besorgt. Feuerverzinkter Stahl und mit knapp über fünf Euro gar nicht so teuer; sowie von der Berufsgenossenschaft Bau zugelassen.
Die müssen also in den nächsten Tagen aufs Dach.
Nach diese manstrengenden

18.08.07

Permalink 00:34:12, von Matthias Email , 488 Wörter, 96 Ansichten   German (DE)
Kategorien: 060 Dach, 063 - First

Der First unseres Bio Solar Hauses ist fertig!

Ein echter Kraftakt stand heute an: Restliche Dachlatten sowie die Deckbretter "fluchtend" montieren, Ziegeln legen und verschrauben, Firstband verlegen und verkleben, Firstziegel legen und verschrauben.
Wa einfach klingt entpuppt sich als sehr beschwerlich wegen der langen Wege, die extrem gebückt oder kriechend im Spitzboden zurückgelegt werden müssen um die Materialien zu bewegen.
Chris und ich statren um 7:30 mit dem Entfernen der Gewebeplanen vom Dach im Firstbereich. gegen 8:30 stößt Janine dazu, löst Chris beim "Firstdienst" ab.
Die Dachlatten vorne links bringen wir gemeinsam erstaunlich schnell mit Hilfe der zwei Meter Wasserwaage an. Kontrolliert wird dies durch gelegentliches beidseitiges Auflgen von Ziegeln und Prüfen der Auflage eines Firstziegels.
Danach geht es mit Volldampf an den beidseitigen Schnurschlag für die Montage der "fluchtenden" Deckbretter (=untere Ziegelauflage).
Eine kleine Überraschung erlebte ich gestern als ich die von Chris und Janine bereits vor einer Woche vorbereiteten Deckbretter in den Spitzboden schieben wollte. Sie sind nicht gerade - teilweise sind die Schmalseiten sehr wellig. Chris hat bei der Auswahl mehr auf die Welligkeit der Breitseiten geachtet, die in diesem Anwendungsfall aber völlig unbedeutend ist. Ich habe also bereits gestern ein anderes Brett neu anfertigen und das Kunststoff-Winkelprofil dahin wechseln lassen.
Heute habe ich dann von den weniger katastrophalen Brettern die Winkel abgenommen und sie entsprechend gehobelt. Nach Consolan-Anstrich der abgetragenen Flächen durch Janine habe ich die Winkel wieder montiert und dann konnte es weitergehen. Nun tauchte auch Tobi auf, der die Nacht im Zeltlager mit Freudnen verbracht hatte.
Und nun wurde mir klar, daß es sehr angenehm sein kann, mit jemdandem zu arbeiten, der nicht jeden Handschlag diskutiert und dokumentiert haben muss, sondern einfach sieht was zu tun ist und es dann auch anpackt!
Ähnliches gilt für beständiges Lamentieren über die Beschwerlichkeit der Arbeit und klein Wehwehchen. Aber deshalb heisst es ja "Arbeit" und nicht "Vergnügen"!!
Na denn - Chris hat jedenfalls fleißig mit Opa Wolfgang, der gegen 9:30 Uhr eingetroffen war, im Erdgeschoss Schalbretter montiert.
Die gesamte Mannschaft formt dann eine "Anreichkette" vom Obergeschoß um die Firstziegel in den Spitzboden zu verteilen. Mit Ortgängen wird recht gestartet. Nach dem Auslegen und Ziehen/Schieben der Flächenziegeln werden die abschließenden Ortgänge gelegt. Danach werden alle Ziegeln verschraubt und das Firstband "Figaroll" über die Firstlatte ausgerollt, getackert und mit den Ziegeln verklebt. Nach dem Einpassen der Firstscheiben werden die Firstziegel(F6 von Jocobi, passend zu den Jacobi J11 Flächenziegeln mit Firstklamemrn montiert. Damit sind wir (Tobi und ich) gegen 20:00 fertig und es sieht richtig guuut aus!! Nun können wir die Gewebeplanen wieder schließen. Das geht diesmal deutlich infacher, weil der fertige First genutzt und die Gewebeplane einfach mit einem Lattenstück untergeschoben und festgeschraubt werden kann.
Gegen 20:40 Uhr sind wir damit fertig - neuer Rekord im "Dach regendicht verschließen" Wettkampf gegen das Wetetr dieses Sommers!
Kaputt wie die Männchen hinterm Ofen verlassen wir das Dach und haben Feierabend!!

06.08.07

Permalink 01:16:59, von Matthias Email , 425 Wörter, 117 Ansichten   German (DE)
Kategorien: 063 - First

Der First am Bio-Solar-Haus Fehlplanung durch Bio Solar Haus

Positiv überrascht hatte uns Bio Solar Haus bei der Bestellung des Traggerüsts.
Bereits damals mussten wir den verwendeten Ziegel ausgesucht haben und benennen.
Was zunächst nach planerischer Perfektion roch, erwies sich jetzt als pure Verarschung.
Der geneigte Leser erinnert sich: Für die Planung und die Planungsunterlagen zahlt der Bauherr enorm viel Geld an Bio Solar Haus. Unsere Annahme, aus der Höhe des Betrages und der Erfahrung aus diversen bereits gebauten Häusern würde bezüglich der Planungsunterlagen eine gewisse Reife widergespiegelt, ist völlig falsch!! Bestes Beispiel: Der First am Bio Solar Haus. Unsere Angaben und natürlich auch die detaillierten technischen Daten auf der Hompepage des Ziegelherstellers wurden einfach ignoriert und rotzfrech ein - wie wir jetzt wissen - Standardplan vorgelegt.
Da wir dieses Jahr miserables Wetetr haben ,kann man es sich nicht leisten, das Dach mal eben so ein paar Tage offen zu lassen. Bevor man also die gewebeplane öffnet, sollte man alel benötigten Materialien vorliegen und ggf. zugeschnitten haben.
Exak nach den Angaben des Bio Solar Haus Bauplans haben wir also bereits am Samstag OSB-Platten zugeschnitten und mit Wetterschutzfarbe gestrichen sowie mit dem schwer erreichbaren Bauleiter ein Gespräch wegen eines obskuren und vom Ziegelhersteller deutlich abweichenden Masses geführt.
Da gutes Wetter angesagt war, haben wir in der Früh durchgestartet und die Gewebeplanen vom Dach entfernt, die vorbereiteten OSB-Platten doppellagig montiert, Dachlatten und Schalbretetr aufgeschraubt usw. Nur um dann festzustellen: Das passt ja absolut überhaupt nicht!!
Gespräch mit dem Bauleiter: Ja, die Planungsunterlagen sind ja nur als Anhaltspunkte zu verstehen, planen läßt sich sowas gar nicht, da muss man immer erst mal am konkreten Objekt probieren ..... Bla Bla Bla
Also: Ein Hausbau ist kein Mondflug oder eine sonstige Pionierleistung! Ziegelherstelle geben LAF und FLA Masse zu allen Ziegeln an. Das ist per Internet für jeden - auc hBio SOlar Haus - ohne großen Aufwand zugäglich! Wenn das nicht genutzt wird, kann man nur von Ignorieren oder gar Betrug des Kunden reden!

Fazit: Zwei Urlaubs-Manntage komplett vergeigt, nur weil Bio Solar Haus nicht in der Lage ist, Hersteller-Angaben zu lesen und in die eigenen Planungsunterlagen zu übernehmen.

Im Vertragswerk fehlen jegliche Angaben zum Verfahren bei Fehlern seitens Bio Soalr Haus! Wir haben unterschrieben, können also nichts mehr tun, aber alle zukünftige Bio Solar Haus Interessenten, die dies lesen sollten sich deutlich gegen solche Planungsfehler absichern. Ich würde heute zu einem Anwalt gehen - auch wenn das etwas kostet! Was kosen denn 2 Manntage Urlaub, 10 Stunden Freizeit für 2 Personen und eine Menge Ärger??

05.08.07

Permalink 22:29:13, von Matthias Email , 241 Wörter, 75 Ansichten   German (DE)
Kategorien: 063 - First

Ziegelschleppen für den First des Bio-Solarhauses

Nachdem die unteren Ziegelbereiche des Bio Solar Hauses nun mit Ziegeln gedeckt sind, ist es Zeit für den First. Bereits gestern haben wir an der Südwest-Seite im Giebel das Gerüst gestellt. Zunächst war natürlich die Idee, die Flachziegel (Jacobi J11 Flexivell) und die Firstziegel (Jacobi F6 Kleeblattfirst) mit dem Aufzug direkt aus der Baugrube außen am Haus hoch in den Spitzboden zu ziehen. Alle angedachten Lösungen werfen jedoch Probleme bei der Sicherheit auf oder sind nur mit erhöhtem technischem Aufwand realisierbar. Benötigt werden eine Reihe Firstziegel (14m * 3 Firstziegel je Meter = 42 Stück) sowie auf beiden Seiten je eine Reihe Flachziegel J11 ( 2*[14m / 0,24m] = 118) also 57 und 4 Ortgangziegel.
Da nur eine Reihe unter First gelegt wird, müssen alle Flachziegel geschraubt - sprich zunächst gebohrt werden.
Aufgrund mannigfaltiger Sicherheitsbedenken einiger Beteiligter wurden die Ziegel innen im Haus bewegt: Tobi hat sie mit der Schubkarre von den Paletten ins Treppenhaus gekarrt. Chris hat die mit dem Lift in den ersten Stock gefahren, wo ich sie angenommen und Janine zum Bohren an der Säulenbohrmaschine gestapelt habe.
Während Janine dann noch gebohrt hat, hat Chris die gebohrtne Ziegel zu Tobi gereicht, der sie auf einer Leiter zum Dachboden stehend mir (in der Spitzbodenluke sitzend) angereicht hat. Schiebend und per kleinem Wägelchen haben Tobi und ich die Ziegeln dann im Spitzboden verteilt.
Für einen sehr warmen Sonntag war das dann schon ein ordentliches Arbeitspensum.

Bio Solar Haus Kassel

Eine Familie baut ihr Bio Solar Haus in Kassel - wohlgemerkt das erste Bio-Solar-Haus in Kassel! Hausbau in Kassel

September 2010
Mo Di Mi Do Fr Sa So
 << <   > >>
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30      

Suche

Linkblog

Andere Bio-Solar Baublogs

Stahlhäuser

Andere Hausbaublogs

Dies und Das

  • Bauen.de

    Infos rund ums Bauen (mit ordentlich Werbung!)

    Permalink

Sonstiges

Wer ist online?

  • Gäste: 2

powered by
b2evolution