Fast fertig ist die Installation im Erdgeschoß - will sagen es fehlen nur noch zwei Rohre Richtung Wintergarten. Wir möchten uns die Option offenhalten, vielleicht doch irgenwann mal einen Holzofen im Wintergarten zu betreiben. Der von Bio-Solar-Haus standarmäßig vorgesehene Imnest (Buchert) Ofen wird das wohl nicht sein. Zu schlecht ist sein Wirkunggrad. Da müsste man viel zu viele Stundn Holz hacken, zu viele Festmeter stapeln und lagern um "die Hütte warm" zu halten.
Ein Holzvergaser könnte es schon eher werden. Wir hatten da etwas im Auge, ein österreichisches Teil mit dem man sowohl Pellets als auch Stückholz gleichzeitig brennen kann. Der Preis dafür ist uns allerdings derzeit noch viel zu heiß.
Um uns später alle Möglichkeiten offen zu halten, wird die für den Betrien eines Ofens im Wintergarten benötgte Kufperrohrleitung für Vor- und Rücklauf zum Speicher jetzt schon gelegt. Zwischenzeitlich werden wir sie zum Testen der optionalen Fussbodenheizumg im Wintergarten nutzen. Laut Bauleiter macht eine Fußbodenheizung des Wintergartens absolut keinen Sinn. Wenn ich jedoch allabendlich die extreme Abkühlung des Wintergartens erlebe, sieht das anders aus: Die Kälte scheint irgendwie relegelrecht in den Wintergarten hinein zu fallen. Da wäre es doch nicht dumm, wenn man einen eventuell prall mit Energie gefüllten Speicher zu einem kleinen Teil in den Boden des Wintergartens steckt um diesen so auch noch in der Abenddämmerung nutzen zu können...
Aber wie gesagt, genau diese 22mm Kupferrohre fehlen noch.

Im OG haben wir hocherfreut die Schalung der Dachschrägen und teilweise der Decke zum Boden wieder entfernt um die Solarleitung verlegen zu können. Das ist so ein typisches Bio-Solar-Haus Becher Ding: Man lässt den Bauherrn erstmal machen um ihm dann später mitzuteilen, daß er es hätte leichter haben können. Wir hatten genannte Schalungsbereiche im Herbst letzten Jahrs ganz stolz geschlossen, um sie jetzt zum Teil wieder zwecks Einbringen der Solarleitung öffnen und dann wieder verschließen zu dürfen. Man hat ja sonst nichts zu tun... Das sind doch massive Planungsfehler, für die man bezahlt hat und eigentlich aufgrund schlampiger oder unterlassener Ausführung entschädigt werden müsste.
"Stellen sie sich nicht so an, die paar Bretter sind doch ruck-zuck ab und wieder dran!" höre ich unseren Bauleiter schon virtuelll argumentieren. Wenn aber mal all diese Mehraufwände zusammennimmt, von denen man nichts wusste und für deren Planung man BSH bezahlt hat, dann hätte man am Ende so etwa ein halbes Bio Solar Haus mehr da stehen.
Das will aber bei BSH sicher keiner verstehen.
So, genug Mecker dazu, freuen wir uns am heute geschafften Pensum und dem spürbaren Arbeitsfortschritt!

Eine Familie baut ihr Bio Solar Haus in Kassel - wohlgemerkt das erste Bio-Solar-Haus in Kassel! Hausbau in Kassel
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
|---|---|---|---|---|---|---|
| << < | > >> | |||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | ||
| 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 |
| 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 |
| 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 |
| 27 | 28 | 29 | 30 | |||
Auf bau.de beantwortet BSH-Selbstbauer Frank viele, viele Fragen von Interessenten.
Hochinteressanter Thread!
Familie Kostka baut ein 1 1/2 geschossiges Stahl Bio-Solar-Haus in Braunschweig Lamme
Viele Fotos, keine akuellen Einträge
Die Familie Engelmann baut ein Stahl-Bio-Solar-Haus mit 1 Etage. Harte Arbeit, viele Helfer und eine bloggende Bauherrinnen-Mutter zeichnen dieses Projekt aus.
Die Familie von Harlessem baut ein BSH in Siegen und steigt in den BSH-Vertrieb ein. Das Blog ist in 2006 irgendwann 'versiegt'.
Links via "aktuelles vom Hausbau" navigieren!
]mehrMassivbau mit Keller - geradezu unheimlich schnell hochgezogen.
Nette Sammlug von Bautagebüchern
Infos rund ums Bauen (mit ordentlich Werbung!)