Kategorie: Obergeschoss

19.03.09

Permalink 22:25:18, von Matthias Email , 161 Wörter, 615 Ansichten   German (DE)
Kategorien: 130 Innenausbau, Obergeschoss, 140 Energie

Wände, Dachschrägen und Decken im OG fertig

Hurra, Wände, Dachschrägen und Decken im OG sind fertig beplankt - bis auf ein winziges Anschlusstück neben dem Versorgungsschacht im Arbeitszimmer. Selbiger kann aber erst ausgeführt werden, wenn die Rohre zwischen Speicher und Heizkreisverteiler im OG ausgeführt sind. Diese hängen wiederum vom Speicher, seinen Anschlüssen und der Pumpe ab. Der Speicher ist aber noch eine unscharfe graue Wolke!
Der ursprünglich von Bio-SOlar-Haus geplante Calo-Block Speicher ist sehr teuer und scheint ein schlechtes Schichtverhalten zu haben. Wen nman mal ein Modell gesehen hat, wundert das nicht. Genau auf diesen Speicher wurden aber von BSH alle Planungen wie Öffnungen in der Bodenplatte usw. abgestimmt. Einen neueren Speciher mit größerem Volumen und größerer Standfläche bekommt man da nicht hin. Ermuss also eine rechteckige Grundfläche haben und sehr hoch sein um ein ordentliches Speichervolumen zu erreichen.
Derzeit sind wir diesbezüglich auf der Suche - und es sieht schlecht oder besser gesagt unrealisierbar teuer aus....

25.02.09

Permalink 21:54:58, von Matthias Email , 173 Wörter, 1212 Ansichten   German (DE)
Kategorien: 100 Sanitärinstallation, 110 Elektroinstallation, 120 Heizungsinstallation, 130 Innenausbau, Obergeschoss

Was wir so treiben am Bio-Solar-Haus Kassel

Der Innenausbau ist auch während des Dauerfrosts vorangegangen.
Probleme mit der Dämmung wurden besprochen.
Der Fensterbauer war zum Nachbessern da ...
Die Elektroinstallation hat die 1000 m Kabel Marke bereits deutlich
überschritten.
Alle Heizkreise im OG sind abgedrückt.
Die Abwasserleitungen sind fertig.
Die Wasserinstallation im OG ist komplett, im EG zu 60% fertig.
Nach Eigenversuchen haben wir ein klares Bild der weiteren Wandbeschichtung.
Erstmals wurde diese Woche die Loggia von der SONNE auf 25 Grad geheizt;
das brachte das OG auf gut 12 Grad und die Bauherrschaft in freudige Erregung!
Vom Baufortschritt im EG reden wir lieber nicht ...

Hier ein paar aufgestaute Eindrücke:

Wasserinstallation Waschtisch mit allen Schikanen
Wasserinstallation Waschtisch mit allen Schikanen und Optionen - nur der Anschluss für Eselsmilch fehlt noch!

Wasserinstallation für Badewanne und Dusche
Wasserinstallation für Badewanne und Dusche. Schneid- klemm - press - passt!

Vorwandinstallation in Vorbereitung
Vorwandinstallation: Einbau eines WC-Elementes

Innenausbau - eine Kabeltrasse entsteht im Bio Solar Haus
Innenausbau - eine Kabeltrasse entsteht im Bio Solar Haus. Elektroinstallation, Bussystem, Kabelkasten, Heizungsverteiler

Fermacell-Aufzug
Fermacell-Aufzug: So bekommt man die schweren Platten nach oben - ohne Letalfolgen!

Vorsicht groß und schwer
Vorsicht groß und schwer - Großformat-Fermacell-Platten im Tiefflug!

Elektroinstallation im Bio-Solar-Haus
Elektroinstallation im Bio-Solar-Haus
Zaghafte Anfänge

Oberlichter im Bad
Oberlichter im Bad - mit dreifach-Isolierglasscheiben

01.11.08

Permalink 23:12:01, von Matthias Email , 261 Wörter, 518 Ansichten   German (DE)
Kategorien: 130 Innenausbau, Ergdgeschoss, Obergeschoss

Schleppender Baufortschritt am Bio-Solar-Haus Kassel

Schlecht vorangekommen sind wir heute:
Chris musste an ihrer Arbeitsstelle schaffen, Tobi hatte nachmittags/abends ein Basketballspiel und auch sonst war heute gar nichts mit ihm los. Er neigt in letzter Zeit verstärkt dazu sich Probleme zu backen, wo keine sind. Aus leicht pedantischem Vorgehen wird bei ihm dann eine Blockade mit endlosen Diskussionen, in die er den Rest der Truppe reinzieht. Scheußlich ärgerlich und demotivierend für alle. Heute sollte er alleine im OG den Verlege-Weg für zwei Alu-Verbundrohre durch die Installationsebene und zwei Metallständerwände herstellen. Also ca. 10 Latten ausklinken, zwei Ausschnitte in Fermacell und CW-Profil machen. An einem Ausschnitt habe ich ihm gezeigt, wie das geht, gleiches an ein paar kreuzenden Latten. Von morgens bis gegen siebzehn Uhr hat er es lediglich auf fünf Lattenausschnitte und einen Fermacell-Ausbruch gebracht. Erschreckend - besonders wenn man ihn mal beim Jammern erlebt hat, wie schlecht es ihm geht, daß er ständig auf dem Bau schuften muss und seine Kumpels brauchen das nicht .... Und wenn man ihn erlebt hat, wie und in welchem Ton er die Mädels anmotzt wenn denen ein Fehler unterläuft oder sie ncht vorankommen. Na denn das war mal besser und wird es hoffentlich wieder werden.

Was gab es heute sonst noch? Ach ja, Janine und ich haben die Deckenheizung im Wohnzimmer fertig verlegt und den Verteilerkasten im Hauswirtschaftsraum montiert. Mit 220 Metern und drei Heizkreisen ist das Wohnzimmer ein regelrechtes Rohrgrab. Nun müssen nur noch in Bad und Küche die Deckenheizungen angebracht werden - und das sind nominell nur noch 140 Meter.

17.07.08

Permalink 01:14:56, von Matthias Email , 216 Wörter, 286 Ansichten   German (DE)
Kategorien: 130 Innenausbau, Obergeschoss

Deckenheizung im OG und Deckenverlattung im EG

In vier Räumen ist die Deckenheizung im OG nun fertig. Im Bad ist deutlich mehr Heizleistung (sprich Meter Rohr) verlegt als aufgrund der Fläche erforderlich. Grund ist, daß wir nicht wie anscheinend sonst üblich das Bad immer auf Komforttemperatur halten, sondern es nur bei Bedarf aufheizen und dann sollte es möglichst schnell warm sein. Nun ist also auch das fertig und die Rohre liegen am Heizkreisverteiler im OG. Apropos Heizkreisverteiler: Was wir bisher in Bio-Solar-Häusern so an Heizkreisverteilern gesehen hatten ist eher mickrig gegen die Geschütze, die wir hier auffahren. Zum einen haben wir einen Verteiler im EG und einen im OG; zum anderen sind beide jeweils größer. Hmmm, machen wir was falsch? Haben wir was falsch verstanden?
Da es seitens Bio-Solar-Haus Becher absolut keine Planung zu unserer Heizung gibt, werden wir Antworten frühestens nach Ende des Urlaubs unseres Bauleiters erhalten.

Die Kids haben die Decken-Lattung im EG bis auf den HWR fertiggestellt. Das klingt recht einfach, erfordert jedoch ein Höchstmaß an Präzision und mitdenken. So mussten sie alle noch nicht existierenden Innenwände berücksichtigen und dort dort jeweils die Lattung auf das Plattenformat auslegen.

Für mich war wieder ungeliebter Bestelltag: Die gesamte Elektroinstallation musste geplant und die Beschaffung gestartet werden. Unendlich zeitraubend das Ganze.

Permalink 00:56:55, von Matthias Email , 481 Wörter, 508 Ansichten   German (DE)
Kategorien: 130 Innenausbau, Ergdgeschoss, Obergeschoss

Lattung und Einbau Wand-/Deckenheizung

Der Verkäufer Herr K. bei unserem Installations- und Sanitärfachhandel hier vor Ort hatte uns für ein Alu-Mehrschichtverbundrohr aus deutscher Fertigung einen guten Preis gemacht. Angesichts der 1200 Meter, die wir benötigen, sollte das auch so sein.
(Anmerkung: Bio-Solar-Haus sieht zwar PEX-Rohr vor, aber wir nehmen MV-Rohr, ist teurer, dafür aber wirklich sauerstoffdicht, etwas leichter zu verarbeiten und dann haben wir das gleiche Rohr überall. Leider ist es auch etwas teurer als PEX)
Na denn, so hatten wird das vor ein paar Wochen mit Herrn K. vereinbart. Als wir nun bestellen wollten, erzählte er uns daß das Rohr jetzt eine "etwas andere Farbe" hätte. Erst nach lang ausdauerndem Bohren rückte er dann damit heraus, das es ein anderer Rohrtyp mit deutlich schlechteren Spezifikationen (Druck- und Temperaturbereich sowie Zulassungen) sei. Aber nur so könne er den Angebotspreis halten, da Rohre ja wegen der Chinesen dermaßen teuer geworden seien....
Hallo - wenn ich einen Kaufvertrag über eine Mercedes-Luxus-Limousine abschließe und dann soll ein Lupo geliefert werden - dann ist da was faul und für mich der Kaufvertrag hinfällig. Da wir nun wegen der bereits verlegten Brauchewasserinstallation zwei unterschiedliche Rohrtypen haben würden, haben wir uns nochmal nach alternativen Quellen im Web umgesehen und siehe da - etwas gefunden: Alu-MV-Rohr aus schweizer Fertigung mit allen Zulassungen und dreißig (!) Prozent günstiger. Die Heizkreisverteiler und Stellantriebe (exakt die gleichen wie bei unserem Installationshändler) gab es dort auch noch preiswerter.
So haben wir nun für Rohre, Heizkreisverteiler und Stellantriebe genauso viel bezahlt wie beim lokalen Installtionshandel nur für die Rohre. Na der Veräppelungsversuch ist für ihn ja anscheinend nach hinten losgegangen.

Donnerstag letzte Woche kam dann die erste Lieferung 2 x 200m Rohr, HKV und div. Verbindungsteile. Beim Bewegen der Rohr-Rollen war auch schnell klar, daß Herr K. auch mit seiner Aussage, man bräuchte für die kleinen Rollen keine Verlege-Haspel völlig falsch lag. Auch da hatte ich ihm geglaubt, aber anscheinend hat er dieses Rohr noch nie an Decken und Dachschrägen verlegt - also musste schnell eine Verlege-Haspel her. Selbstbau war angesagt - Marke Mc Guyver. Da im OG schon alle Latten dran waren fing ich dort mit dem Einbau des Heizkreisverteilers und der Deckenheizung an. Zur Herstellung der 2400 Stück Mc Guyver Befestigungsschellen musste noch eine Spezialhalterung her - schnell war sie aus ein paar Blechen und einem Schalbrett hergestellt. Der Preis der üblichen Schellen konnte so und mit dem unermüdlichen Einsatz unserer Damen auf ein Fünftel der üblichen Schellen gedrückt werden. Und als kleine Belohnung lässt sich unsere Variante viel einfacher und schneller anschrauben. Sonntag Abend waren dann zwei Zimmer komplett mit Deckenheizung ausgestattet.
Während ich die Heizrohre bog und anschraube, fertigte Chris die Befestigungen und die Kids verlatteten die Decke im Erdgeschoß. Wir sind richtig schnell vorangekommen - ausnahmsweise mal schneller als geplant und erwartet.

05.04.08

Permalink 22:09:18, von Matthias Email , 452 Wörter, 399 Ansichten   German (DE)
Kategorien: 010 Planung Hausbau Vorbereitung, 130 Innenausbau, Ergdgeschoss, Obergeschoss, Spitzboden

Installation EG fast fertig im Bio-Solar-Haus Kassel

Rohrchaos im Bio Solar Haus Kassel


Fast fertig ist die Installation im Erdgeschoß - will sagen es fehlen nur noch zwei Rohre Richtung Wintergarten. Wir möchten uns die Option offenhalten, vielleicht doch irgenwann mal einen Holzofen im Wintergarten zu betreiben. Der von Bio-Solar-Haus standarmäßig vorgesehene Imnest (Buchert) Ofen wird das wohl nicht sein. Zu schlecht ist sein Wirkunggrad. Da müsste man viel zu viele Stundn Holz hacken, zu viele Festmeter stapeln und lagern um "die Hütte warm" zu halten.
Ein Holzvergaser könnte es schon eher werden. Wir hatten da etwas im Auge, ein österreichisches Teil mit dem man sowohl Pellets als auch Stückholz gleichzeitig brennen kann. Der Preis dafür ist uns allerdings derzeit noch viel zu heiß.
Um uns später alle Möglichkeiten offen zu halten, wird die für den Betrien eines Ofens im Wintergarten benötgte Kufperrohrleitung für Vor- und Rücklauf zum Speicher jetzt schon gelegt. Zwischenzeitlich werden wir sie zum Testen der optionalen Fussbodenheizumg im Wintergarten nutzen. Laut Bauleiter macht eine Fußbodenheizung des Wintergartens absolut keinen Sinn. Wenn ich jedoch allabendlich die extreme Abkühlung des Wintergartens erlebe, sieht das anders aus: Die Kälte scheint irgendwie relegelrecht in den Wintergarten hinein zu fallen. Da wäre es doch nicht dumm, wenn man einen eventuell prall mit Energie gefüllten Speicher zu einem kleinen Teil in den Boden des Wintergartens steckt um diesen so auch noch in der Abenddämmerung nutzen zu können...
Aber wie gesagt, genau diese 22mm Kupferrohre fehlen noch.

Die Rohrschneise im Bio-Solar-Haus: Haupt-Rohrweg im Fussboden EG

Im OG haben wir hocherfreut die Schalung der Dachschrägen und teilweise der Decke zum Boden wieder entfernt um die Solarleitung verlegen zu können. Das ist so ein typisches Bio-Solar-Haus Becher Ding: Man lässt den Bauherrn erstmal machen um ihm dann später mitzuteilen, daß er es hätte leichter haben können. Wir hatten genannte Schalungsbereiche im Herbst letzten Jahrs ganz stolz geschlossen, um sie jetzt zum Teil wieder zwecks Einbringen der Solarleitung öffnen und dann wieder verschließen zu dürfen. Man hat ja sonst nichts zu tun... Das sind doch massive Planungsfehler, für die man bezahlt hat und eigentlich aufgrund schlampiger oder unterlassener Ausführung entschädigt werden müsste.
"Stellen sie sich nicht so an, die paar Bretter sind doch ruck-zuck ab und wieder dran!" höre ich unseren Bauleiter schon virtuelll argumentieren. Wenn aber mal all diese Mehraufwände zusammennimmt, von denen man nichts wusste und für deren Planung man BSH bezahlt hat, dann hätte man am Ende so etwa ein halbes Bio Solar Haus mehr da stehen.
Das will aber bei BSH sicher keiner verstehen.
So, genug Mecker dazu, freuen wir uns am heute geschafften Pensum und dem spürbaren Arbeitsfortschritt!

Rohrlager Bio Solar Haus

23.02.08

Permalink 21:20:46, von Matthias Email , 275 Wörter, 345 Ansichten   German (DE)
Kategorien: 130 Innenausbau, Obergeschoss

Loggiawände und Lichtschächte begonnen

Die erste quasi-Innenwand steht! Nach einwöchigem Planungs-, Beschaffungs- und Aufbauleiden haben wir eine Seite heute fertig bekommen und die zweite zu 45% fertig.
Metallständer, Holzverstärkungen und Gipsfaserplatten (ha - sogar echte Xella Fermacell-Platten! Nachgewiesen durch den Hersteller-Stempel!) Nun steht sie also da die Wand mit einigen Kabeln für die Steckdosen-Installation und wartet auf die Fertigstellung ihrer zweiten Seite. An der Loggia haben Chris und ich gearbeitet.

Tobi hat heute an der Verlegung des Flur-Oberlichtes im Obergeschoss gearbeitet. Zunäcst sollte es im Sparrenfeld über dem oberen Treppenende für mehr Licht auf der Treppe sorgen. Ein Durchbruch durch die Dämmung bis unters Glasdach war geplant. Dann kam die Idee auf, die Öffnung anstelle einer fest montierten Scheibe als ein normales Fenster, jedoch liegend montiert zu realisieren. Der Vorteil wäre, daß man zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen würden: 1. Lichtschacht fürs Treppenhaus und 2. Ausstieg in den Spitzboden. Irgendwann merkten wir dann, daß diese schicke Kombi so niemals realisierbar sein würde, da das Sparrenfeld am Treppenkopf zusätzlich durch eine starre Wandsscheibe begrenzt wird. Die Öffnung wäre somit für den zarten Hintern des Bauherrn viel zu eng wird. Das Fenster als Ausstiegsöffnung landet also da, wo genügend Platz ist - im Abstellraum. Der Lichtschacht kommt dahin wo er dringendst gebraucht wird - ins Bad, damit sich Janine auch tagsüber ohne Nachtsichtgerät aufbrietzeln kann ;-) Diese Planänderung im OG hat Tobias heute unter Mithilfe unseres Opas in Holz und Durchbrüche umgesetzt. Janine hat vorwiegend rumgezickt und sich gelangweilt. Irgendwie entwickelt sie kein Gefühl und keine Liebe zum Neubau.
Aber wenigstens der Rest ist motiviert dabei!

15.02.08

Permalink 21:40:42, von Matthias Email , 617 Wörter, 298 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Obergeschoss

Lustig ist das Bauherren-Leben ...

Am Samstag soll die erste Quasi-Innenwand errichtet werden. Die Abgrenzung des Obergeschosses von der Loggia, also zum Wintergarten. Metallständerwand mit beidseitiger Gipsfaserplatten-Beplankung. Dazu braucht es natürlich einiges an Material und damit wir Samstag zeitig loslegen können, habe ich mich entschlossen mit Janine heute nach Feierabend zum Baustoffhandel Hubenthal nach Vellmar zu fahren. Telefonisch hatte ich Material, Lagerbestände und Preise nach gefragt und dabei auch angemerkt, daß ich gegn 17:40 Uhr dort mit einem Passat Kombi zwecks Abtransport aufschlagen würde. Das sei kein Problem bis 18:00 habe man geöffnet.
Na, dem Herrn am Verkaufstresen merkte man an, daß er eigentlich schon im Feierabend war. Nachdem er meine Frage nach Langband-Magazinschrauben und Fermacell-PU KLeber für die Plattenstöße bejaht hatte, musste er dann am Regal eingestehen, daß er gar nicht verstanden hatte, was ich von ihm wollte... (ähem - Fachverkäufer??)
Dann sind wir mit dem Passat in die Lagerhalle zur Materialausgabe gefahren. Unverhohlen war man auch hier hochbegeistert - hey, aber wir mussten nicht warten!
Nach dem Verladen von vierzig m² 12,5mm Gipsfaserplatten von Palette sollte ich dann aus der Halle zwecks Verladung der Profile fahren. Jetzt wollte allerdings unser Passat Persönlichkeit zeigen und sprang nicht mehr an. Der Materialausgeber blieb nett und holte einen Gabelstapler herbei, mit dessen Starthilfe der Passat seienn Motor dann in Bewegung versetzte. So fuhr ich vor die Halle und der Herr legte die U-Profile in vier Meter Länge neben den Wagen. Uuuups - da Janine dabei war, und die Platten nur unordentlich 'reingeschmissen' waren, konnten wir den Beifahrersitz nicht umklappen, wie ich das sonst für derartige Transportlängen mache. Also mussten die Profile auf den Palattenstapel und zum Fahrerfenster wieder raus. Eigentlich kein Problem - wenn nicht sämtlich Spanngurte im Neubau liegen würden ... Blieb also nur den Verpackungsmaterial-Container nach Bändern abzusuchen, selbige erstmal in den Wagen zu werfen und den Bauhof zu verlassen, da die Jungs bereits die Toren schlossen. Den Motor hatte ich nach dem Umsetzen laufen gelassen und so war er nun ordentlich warm. Gaaanz vorsichtig, also im Schrittempo ertsmal vom Hof damit wir nicht im Dunkeln eingeschlossen werden und plötzlich meint Passati eine Sondervorstellung geben zu müssen und startet einen Piep-Alarm und blinkenden roten LEDs im Armaturenbrett.
So, nun haben wir es aber - dunkel, mindestens drei Grad unter Null, piependes und blinkendes Auto, eine halbe Tonne Gipsfaserplatten und hundert lfm Profile alles unverzurrt... Nach dem Verzurren und Überlängen-Fähnchen Anbringen haben wir dann einen ruckartig Anfahr- und Bremstest gemacht - alles sicher und fest. Das Einsteigen über die Beifahrerseite und rüberklettern zwischen Profilen hindurch in dicken Winterklamotten war übrigens auch eine Nummer für sich. Da war es dann wiederum gut, daß es dunkel war..
Wegen des ungewohnt langen Standbetriebes hatte ich zunächst an eine Übertemperatur als Alarmursache geglaubt, die sich jedoch nicht bewahrheitete. Aber die Öllampe blieb unbeirrt in Verbindung mit dem nervtötenden Piepen an. Mitten in der Pampa haben wir dann auf einem Seitenstreifen angehalten, den Motor laufen gelassen und während Janine an der Generator-Lampe fleissig kurbelte, habe ich den Rest Motoröl bei laufender Maschine eingefüllt. Auch das half nichts, und so sind wir langsam mit offener Fahrertür-Scheibe (da gingen ja die 4m U-Profile durch) und halboffener Heckklappem, laut piepend und blinkend sowie frierend bei der nächsten Tanke angekommen. Nur wenig Öl fehlte noch und der ALarm war beendet. Gut durchgefroren kamen wir dann zu Hause an. Janine muste zum Auftauen gleich rein und Tobi half noch beim AUsladen der Profile. Die Platten wollten wir dann Samstag morgen ausladen.
Fazit: wer rechtzeitig plant, kann sich das Material auf den Hof liefern lassen und sich eine Menge Stress und Zeit sparen.

09.09.07

Permalink 21:33:40, von Matthias Email , 272 Wörter, 333 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Ergdgeschoss, Obergeschoss

Präzisions-Arbeiten Innen wegen Regens

Chris hatte heute Ihren (erwerbsmäßig) arbeitsfreien Tag. Den hat sie genutzt, um die Innenschalung der Küche im EG fertig zu stellen. An die Magazinschrauber traut sie sich nicht ran, die sind ihr zu agressiv. Also braucht sie gut fünf mal so viel Zeit für das Anschrauben der Schalbretter per Akkuschrauber.
Nach meinem erwerbsmässigen Feierabend haben wir uns dann den Feinheiten zugewandt, die Präzision und teilweise mehr handwerkliche Erfahrung als das reine Anschrauben erfordern. Das sind immer so Dinge wie das letzte Brett, das über fünf Meter Länge zwischen die krummen Bretter der Wand- und Deckenschalung einzupassen ist oder wenn an einem Ständer Lücken in der Verschalung entstanden sind.
Heute war es zum ersten Mal so richtig unangenehm kalt und zugig beim Arbeiten. Daher treibt mich jetzt die Frage um, wie wir denn die Aussenhülle unseres Bio Solar Haus genannten Baugerippes einigermassen geschlossen bekommen. Dem schliesst sich nahtlos die Frage an, wie wir das Gerippe innen wenigstens so beheizen können, daß uns nicht die Finger abfrieren. Besonders lustig kommen da die Hinweise von Nachbarn und Bekannten an, die auf den angeblich laut hundertjährigem Kalender zu erwartenden knochenharten Tiefkühlwinter hinweisen. Sind die jetzt besorgt oder einfach nur sensations- oder schaulustig? Ich denke zweites ist der Fall - jeder möchte gern der Lokalpresse Interviews zum Thema geben:

Familie beim Innenausbau erfroren!
Kassel. Eine als Querdenker aufgefallene Familie ist beim Innenausbau ihres angeblichen Solar-Hauses erfroren. Die unverbesserlichen Selbermacher waren mehrfach gewarnt worden, wie Herr K. unserem Blatt bestätigte. ....

Damit es so nicht kommt, muss ich mir also noch etwas einfallen lassen.

02.08.07

Permalink 00:50:12, von Matthias Email , 396 Wörter, 296 Ansichten   German (DE)
Kategorien: 060 Dach, Obergeschoss

Dachrinne Vorderseite fertig

Endlich ist die Dachrinne an der Vorderseite fertig. Exakt nach Murphie's Gesetz fehlten an dem Puzzle aus den vorhandenen längeren Rinnenstücken 18,5 cm. Alternativ hätte ich eines der 3 m Stücke, die für den Wintergarten vorgesehen sind, zerteilen können. Dann hätte es dort Flickwerk gegeben oder eines weiteren 3m Stückes bedurft. Also habe ich die 18,5cm Flickerei vorne gemacht. Da es ziemlich windig und sonnig war, war die Brennerflamme nicht zu sehen eher an dem Geruch verbrannter Haare zu erkennen, die Brennerflamme war unregelmäßig - in Folge dann auch die Temperatur des Kupferstücks und die Rinnenstücke kühlten stark unterschiedlich ab. Ziemlich schwierig zu löten, aber es ist vollbracht. Auch der Ablauftest mit der Giesskanne wurde ordentlich bestanden. Die Traufbleche konnten also abgelängt und montiert werden.
Chris, Tobi und Janine durften nun die Arbeiten an der Innenschalung im Deckenbereich des OG einstellen und Ziegeln aufs Dach schaffen. Die untere Reihe habe ich sicherheitshalber bis Ortgang inklusive komplett durchgelegt - und sie passt! Ach ich liebe es wenn eine Berechnung stimmt und ein Plan funktioniert.
Bis zwanzig Uhr waren schnell einige Spalten Ziegeln gelegt. Die obere Ziegelreihe am 'Solarkasten' wird ja jeweils geschraubt. Chris hat die Ziegeln mit zeitweiliger Unterstützung durch Tobi in den Lift geschafft,
Janine und später Tobi haben sie rausgenommen und mir und später Janine zum Verteilen auf dem Dach übergeben. Ich habe die Ziegeln dann gelegt.
Flächenmäßig haben wir jetzt die Hälfte der Vorderseite gedeckt.

Ach und unser Opa Wolfgang war heute auch da, ist aber nach gut einer Stunde leicht bekümmert wieder gegangen. Irgendwie tut er mir ja leid, aber was soll ich machen? Er will sich nicht planen lassen - sprich er will nicht mitteilen wann und wie lange er helfen kann und er macht keine Handlanger-Arbeiten oder alles was danach aussieht. Genau das macht ihn quasi nutzlos für unser Bau-Projekt. Damit Arbeiten ohne ständige Rückfragen an mich vonstatten gegen, ist eine Planung mit Teambildung und Einweisung zu den Arbeiten unerlässlich. Wie soll ich aber jemanden berücksichtigen, der mal eben vorbeischaut wenn es ihm in den Sinn kommt. Jemanden, der keine Ahnung vom Konzept hat, aber dennoch den Handwerks-Meister raushängen lassen und keine HiWi-Arbeiten machen will? Jemanden, der meint, alle Anderen aufgrund seiner angeblich jahrelangen Erfahrungen befehligen zu können?

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Eine Familie baut ihr Bio Solar Haus in Kassel - wohlgemerkt das erste Bio-Solar-Haus in Kassel! Hausbau in Kassel

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