Kategorie: Ergdgeschoss

29.04.09

Permalink 23:17:00, von Matthias Email , 323 Wörter, 66 Ansichten   German (DE)
Kategorien: 120 Heizungsinstallation, 130 Innenausbau, Ergdgeschoss

Hurra, wir leben noch!

Nachdem Wände, Dachschrägen und Decken im Obergeschoß des Kasseler Bio-Solar-Haus fast fertig errichtet, beplankt, gespachtelt und geschliffen sind, haben wir das Erdgeschoß in Angriff genommen und dort geht es deutlich schneller voran. So haben wir genau heute die Deckenbeplankung im Wnhnzimmer abgeschlossen (Männersache) und die halbe Fertigstellung der Wohnzimmer-Wandspachtelei (Frauensache) bestaunen dürfen. Bodenbeläge und die abschließende Lieferung Fermacell-Platten für EG-Flur und Treppenhaus sind unterwegs.

Keine Lösung gibt es allerdings - und das ist schon fast ein Widerspruch in sich - für das nicht-solare Energieversorgungskonzept unseres Bio-Solar-Hauses. Kompliziert? Klingt so, isses aber nicht: Wenn die Sonen nicht scheint, also keine Energie liefert will man es ja im Haus trotzdem warm haben und vielleicht auch mal duschen. Dafür braucht es Energie wie in einem gewöhnlichen Haus, halt nur weniger. Der im BSH-Konzept ursprünglich vorgesehene Holzofen scheint uns nicht die Lösung: Zu teuer bei zu geringem Wirkunsgrad. Wir hatten dann eine Gastherme geplant. Selbige ist durch die (bei den Städtischen Werken Kassel zumindest) extrem hohe Netzanschluß-Gebühr und die exorbitanten Preissteigerungen der letzten Jahre bereits extrem überteuert. Die perverse Tarifgestaltung mit dem Alleinziel der Verbraucher-Verwirrung tut ihr übriges dazu. Und nur mit dem elektrischen Heizstab zuheizen ist neben energetischem Unsinn auch noch sehr teuer.
Enthalpie-Verfahren sind technisch sehr interessant und verursachen beim Bauherrn heftiges Kribbeln, aber machen 50 Kubikmeter große unterirdische Speicher irgendwie Sinn?
Kann man die Durchschnitsszahlen der Energiebdarfsberechnung überhaupt auf uns anwenden?
Wieviel Energie benötigen wir ganz individuell überhaupt noch im neuen Bio-Solar-Haus in Kassel? Fragen über Fragen und keine Antworten. Zur Näherung müsste man eigentlich ertsmal zwei Jahre Testwohnen und die Verbräuche erfassen.
Wie allerdings wohnen ohne Heizung? Diese Fragen habe ich lange im Geiste bewegt und eine mögliche Lösung gefunden.
Dazu gibts später mehr - vorab sei aber schon mal erwähnt, daß Hacke, Spaten und Schippe doch wieder hervorgeholt werden müssen.

28.02.09

Permalink 22:37:04, von Matthias Email , 272 Wörter, 78 Ansichten   German (DE)
Kategorien: 100 Sanitärinstallation, Ergdgeschoss

Erste Dusche im Bio-Solar-Haus Kassel

Die erste Dusche in unserem Bio-Solar-Haus hat Tobis nehmen dürfen. Nicht ganz freiwillig und eisig kalt, aber immerhin... Und das kam so: Im Gäste-WC im EG haben wir die Wasserinstallationen fertiggestellt. Vor dem Verschließen der Wände wird dann mit einer Abdrückpumpe jeder Strang auf Dichtheit geprüft. Dafür gibt es entsprechende Protokolle vom DVGW. Zuerst also pumpt man gegen ein leeres Rohr, das geht sehr leicht. Je nach Größe wird dann langsam Druck aufgebaut und man muss mehr Kraft in die Abdrückpumpe stecken. Der Kaltwasser-Strang ist der größte und so gönnte ich ihm ein paar kräftige Hübe mehr... Ein gellender Schrei von Tobi, ich sah ihn nur noch zur Küche hechten und öffnete das Rückventil. Ein toller Springbrunnen bis unter die Decke, ein Strahl über die Werkzeugablage und ein nasser Tobi, der krampfhaft das Kaltwasser-Rohr in de Küche zuhielt, waren die Folgen meiner hirnlosen beherzten Aktion.
Die Strafe kam wenig später: Der Warmwasser-Strang hatte das Protokoll erfolgreich hinter sich. Wir benötigten den Abdrückstopfen des Warmwasser-Anschlusses in der Küche für einen anderen Kreis. Also sollte Janine den Druck ablassen und meldete zurück, daß kein Wasser mehr käme. Ich lockerte den Stopfen und nun wurde Tobi zum zweiten und ich zum ersten Mal geduscht, denn Janine hatte das falsche Ventil geöffnet, wir bekamen also die vollen 10 bar Testdruck mit entsprechendem Wasserauswurf bei im System vorhandener Luft ab.
Aber wir hatten viel Spass und alles trocknete auch wieder.

Mit Fertigstellung der zweiten Beplankungsschicht im Gäste-WC fand der Tag dann seinen Abschluss.

01.11.08

Permalink 23:12:01, von Matthias Email , 261 Wörter, 104 Ansichten   German (DE)
Kategorien: 130 Innenausbau, Ergdgeschoss, Obergeschoss

Schleppender Baufortschritt am Bio-Solar-Haus Kassel

Schlecht vorangekommen sind wir heute:
Chris musste an ihrer Arbeitsstelle schaffen, Tobi hatte nachmittags/abends ein Basketballspiel und auch sonst war heute gar nichts mit ihm los. Er neigt in letzter Zeit verstärkt dazu sich Probleme zu backen, wo keine sind. Aus leicht pedantischem Vorgehen wird bei ihm dann eine Blockade mit endlosen Diskussionen, in die er den Rest der Truppe reinzieht. Scheußlich ärgerlich und demotivierend für alle. Heute sollte er alleine im OG den Verlege-Weg für zwei Alu-Verbundrohre durch die Installationsebene und zwei Metallständerwände herstellen. Also ca. 10 Latten ausklinken, zwei Ausschnitte in Fermacell und CW-Profil machen. An einem Ausschnitt habe ich ihm gezeigt, wie das geht, gleiches an ein paar kreuzenden Latten. Von morgens bis gegen siebzehn Uhr hat er es lediglich auf fünf Lattenausschnitte und einen Fermacell-Ausbruch gebracht. Erschreckend - besonders wenn man ihn mal beim Jammern erlebt hat, wie schlecht es ihm geht, daß er ständig auf dem Bau schuften muss und seine Kumpels brauchen das nicht .... Und wenn man ihn erlebt hat, wie und in welchem Ton er die Mädels anmotzt wenn denen ein Fehler unterläuft oder sie ncht vorankommen. Na denn das war mal besser und wird es hoffentlich wieder werden.

Was gab es heute sonst noch? Ach ja, Janine und ich haben die Deckenheizung im Wohnzimmer fertig verlegt und den Verteilerkasten im Hauswirtschaftsraum montiert. Mit 220 Metern und drei Heizkreisen ist das Wohnzimmer ein regelrechtes Rohrgrab. Nun müssen nur noch in Bad und Küche die Deckenheizungen angebracht werden - und das sind nominell nur noch 140 Meter.

17.07.08

Permalink 00:56:55, von Matthias Email , 481 Wörter, 91 Ansichten   German (DE)
Kategorien: 130 Innenausbau, Ergdgeschoss, Obergeschoss

Lattung und Einbau Wand-/Deckenheizung

Der Verkäufer Herr K. bei unserem Installations- und Sanitärfachhandel hier vor Ort hatte uns für ein Alu-Mehrschichtverbundrohr aus deutscher Fertigung einen guten Preis gemacht. Angesichts der 1200 Meter, die wir benötigen, sollte das auch so sein.
(Anmerkung: Bio-Solar-Haus sieht zwar PEX-Rohr vor, aber wir nehmen MV-Rohr, ist teurer, dafür aber wirklich sauerstoffdicht, etwas leichter zu verarbeiten und dann haben wir das gleiche Rohr überall. Leider ist es auch etwas teurer als PEX)
Na denn, so hatten wird das vor ein paar Wochen mit Herrn K. vereinbart. Als wir nun bestellen wollten, erzählte er uns daß das Rohr jetzt eine "etwas andere Farbe" hätte. Erst nach lang ausdauerndem Bohren rückte er dann damit heraus, das es ein anderer Rohrtyp mit deutlich schlechteren Spezifikationen (Druck- und Temperaturbereich sowie Zulassungen) sei. Aber nur so könne er den Angebotspreis halten, da Rohre ja wegen der Chinesen dermaßen teuer geworden seien....
Hallo - wenn ich einen Kaufvertrag über eine Mercedes-Luxus-Limousine abschließe und dann soll ein Lupo geliefert werden - dann ist da was faul und für mich der Kaufvertrag hinfällig. Da wir nun wegen der bereits verlegten Brauchewasserinstallation zwei unterschiedliche Rohrtypen haben würden, haben wir uns nochmal nach alternativen Quellen im Web umgesehen und siehe da - etwas gefunden: Alu-MV-Rohr aus schweizer Fertigung mit allen Zulassungen und dreißig (!) Prozent günstiger. Die Heizkreisverteiler und Stellantriebe (exakt die gleichen wie bei unserem Installationshändler) gab es dort auch noch preiswerter.
So haben wir nun für Rohre, Heizkreisverteiler und Stellantriebe genauso viel bezahlt wie beim lokalen Installtionshandel nur für die Rohre. Na der Veräppelungsversuch ist für ihn ja anscheinend nach hinten losgegangen.

Donnerstag letzte Woche kam dann die erste Lieferung 2 x 200m Rohr, HKV und div. Verbindungsteile. Beim Bewegen der Rohr-Rollen war auch schnell klar, daß Herr K. auch mit seiner Aussage, man bräuchte für die kleinen Rollen keine Verlege-Haspel völlig falsch lag. Auch da hatte ich ihm geglaubt, aber anscheinend hat er dieses Rohr noch nie an Decken und Dachschrägen verlegt - also musste schnell eine Verlege-Haspel her. Selbstbau war angesagt - Marke Mc Guyver. Da im OG schon alle Latten dran waren fing ich dort mit dem Einbau des Heizkreisverteilers und der Deckenheizung an. Zur Herstellung der 2400 Stück Mc Guyver Befestigungsschellen musste noch eine Spezialhalterung her - schnell war sie aus ein paar Blechen und einem Schalbrett hergestellt. Der Preis der üblichen Schellen konnte so und mit dem unermüdlichen Einsatz unserer Damen auf ein Fünftel der üblichen Schellen gedrückt werden. Und als kleine Belohnung lässt sich unsere Variante viel einfacher und schneller anschrauben. Sonntag Abend waren dann zwei Zimmer komplett mit Deckenheizung ausgestattet.
Während ich die Heizrohre bog und anschraube, fertigte Chris die Befestigungen und die Kids verlatteten die Decke im Erdgeschoß. Wir sind richtig schnell vorangekommen - ausnahmsweise mal schneller als geplant und erwartet.

22.04.08

Permalink 22:33:46, von Matthias Email , 85 Wörter, 127 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Ergdgeschoss, 085 Dämmung

Endlich wieder fester Boden -- EG im Bio-Solar-Haus Kassel!

Nicht dass er sich mal kurz Urlaub genommen hätte, nein, mit Zellulose war der Aufbau unseres Bodens im Erdgeschoss ausgeblasen worden.
Spargelzüchtung im Bio-Solar-Haus - oder was sprießt da?

Bio-Solar-Haus Kassel Erdgeschoß mit Zellulosedämmung

Etwas gespenstisch sieht das schon aus und das ganze Bio-Solar-Haus hört sich auch noch total anders an - viel leiser und geradzu schallabsorbierend ist es jetzt.

Champignonzucht? - Nein Bio-Solar-Haus!


Der aufmerksame Betrachter ahnt es bereits beim Anblick dieser Fotos: Viel Arbeit wirft ihre Schatten voraus! Da wurden OSB-Platten geliefert und die wollen erstmal im Erdgeschoß verlegt werden.

Arbeit für den nächsten Samstag: Boden fürs Erdgeschoss im BSH Kassel
Bio Solar Haus Kassel: Erste OSB Platten im EG auf Deckenschalung verlegt

05.04.08

Permalink 22:09:18, von Matthias Email , 452 Wörter, 114 Ansichten   German (DE)
Kategorien: 010 Planung Hausbau Vorbereitung, 130 Innenausbau, Ergdgeschoss, Obergeschoss, Spitzboden

Installation EG fast fertig im Bio-Solar-Haus Kassel

Rohrchaos im Bio Solar Haus Kassel


Fast fertig ist die Installation im Erdgeschoß - will sagen es fehlen nur noch zwei Rohre Richtung Wintergarten. Wir möchten uns die Option offenhalten, vielleicht doch irgenwann mal einen Holzofen im Wintergarten zu betreiben. Der von Bio-Solar-Haus standarmäßig vorgesehene Imnest (Buchert) Ofen wird das wohl nicht sein. Zu schlecht ist sein Wirkunggrad. Da müsste man viel zu viele Stundn Holz hacken, zu viele Festmeter stapeln und lagern um "die Hütte warm" zu halten.
Ein Holzvergaser könnte es schon eher werden. Wir hatten da etwas im Auge, ein österreichisches Teil mit dem man sowohl Pellets als auch Stückholz gleichzeitig brennen kann. Der Preis dafür ist uns allerdings derzeit noch viel zu heiß.
Um uns später alle Möglichkeiten offen zu halten, wird die für den Betrien eines Ofens im Wintergarten benötgte Kufperrohrleitung für Vor- und Rücklauf zum Speicher jetzt schon gelegt. Zwischenzeitlich werden wir sie zum Testen der optionalen Fussbodenheizumg im Wintergarten nutzen. Laut Bauleiter macht eine Fußbodenheizung des Wintergartens absolut keinen Sinn. Wenn ich jedoch allabendlich die extreme Abkühlung des Wintergartens erlebe, sieht das anders aus: Die Kälte scheint irgendwie relegelrecht in den Wintergarten hinein zu fallen. Da wäre es doch nicht dumm, wenn man einen eventuell prall mit Energie gefüllten Speicher zu einem kleinen Teil in den Boden des Wintergartens steckt um diesen so auch noch in der Abenddämmerung nutzen zu können...
Aber wie gesagt, genau diese 22mm Kupferrohre fehlen noch.

Die Rohrschneise im Bio-Solar-Haus: Haupt-Rohrweg im Fussboden EG

Im OG haben wir hocherfreut die Schalung der Dachschrägen und teilweise der Decke zum Boden wieder entfernt um die Solarleitung verlegen zu können. Das ist so ein typisches Bio-Solar-Haus Becher Ding: Man lässt den Bauherrn erstmal machen um ihm dann später mitzuteilen, daß er es hätte leichter haben können. Wir hatten genannte Schalungsbereiche im Herbst letzten Jahrs ganz stolz geschlossen, um sie jetzt zum Teil wieder zwecks Einbringen der Solarleitung öffnen und dann wieder verschließen zu dürfen. Man hat ja sonst nichts zu tun... Das sind doch massive Planungsfehler, für die man bezahlt hat und eigentlich aufgrund schlampiger oder unterlassener Ausführung entschädigt werden müsste.
"Stellen sie sich nicht so an, die paar Bretter sind doch ruck-zuck ab und wieder dran!" höre ich unseren Bauleiter schon virtuelll argumentieren. Wenn aber mal all diese Mehraufwände zusammennimmt, von denen man nichts wusste und für deren Planung man BSH bezahlt hat, dann hätte man am Ende so etwa ein halbes Bio Solar Haus mehr da stehen.
Das will aber bei BSH sicher keiner verstehen.
So, genug Mecker dazu, freuen wir uns am heute geschafften Pensum und dem spürbaren Arbeitsfortschritt!

Rohrlager Bio Solar Haus

16.03.08

Permalink 21:53:28, von Matthias Email , 407 Wörter, 93 Ansichten   German (DE)
Kategorien: 080 Aussenhaus / Fassade, Ergdgeschoss

Fast fertig zum Dämmen

In der KW 16 soll die Dämmung Celluloseflocken eingeblasen werden. Dazu müssen alle Öffnungen der Aussenwände des Innenhauses bis auf Schlitze von maximal 1cm geschlossen sein. Auf der Aussenseite gab es noch zwei davon: Am Übergang der hinteren Drempelwände zu den Dachsparren klaffte bis heute beidseitig ein Loch. Je ein kleiner OSB-Kasten ausgestopft mit Homatherm (hergestellt und angebracht von mir und Janine) beendete diesen Mangel heute. Die Haustür wurde von Tobi ausgebaut, ihre Laibung mit OSB und Holzfaserdämmplatte geschlossen. Dazu musste das "Dämmplattenlager" im Wintergarten komplett umgestapelt werden.

Chris hat in der Logia einen weiteren Wand-Finalisierungsversuch abgeschlossen: Diesmal war Lehmstreichputz laut Herstellerangabe ohne jegliche Grundierung auf Fermacell. Ergebnis: Es funktioniert und nach der zweiten Beschichtung sieht es sehr gut aus. Diese "Abkürzung" in der Verarbeitung spart eine Menge Zeit und Ksoten für Grundierungen. Es funktioniert jedoch nur auf Gipsfaserplatten, nicht auf Gipskartonplatten, bei denen die Papierlagen mit der Zeit vergilben und dies wird durch den Lehmstreichputz hindurch sichtbar. Das bringt uns auf die Idee, den gesamten Innenausbau mit Gipsfaserplatten auszuführen, und nicht die Aussenwände mit Gipskartonplatten zu beplanken. So könnte hochwertigeres Material verwendet und eventuell nicht ganz diffusionsoffene Grundierung eingespart werden. Damit werden die Wandbeplankungen trotz deutlich besserer Qualität nur geringfügig teurer als kalkuliert.

Unser Opa war heute auch wieder subversiv unterwegs: Er braucht eigentlich so etwas wie Leibesertüchtigung für Senioren. Da er aber zu geizig ist, einem Verein beizutreten, möchte er sich diese Bewegung auf unserer Baustelle holen. Das ist zunächst nicht schlimm, aber er ist ausserdem noch ein unglaublicher Besserwisser und Dickkopf. Er hält sich für den größten Handwerker aller Zeiten. Allerdings hat er sich vor rund zwanzig Jahren entschlossen in Ruhestand zu gehen und hatte sich bereits vorher jeder technischen Neuerung verweigert. Fazit: Was wir hier so machen, ist ihm absolut fremd und unverständlich. Er hat noch nie in die Pläne geschaut und auch das Haus-inHaus-Prinzip nicht verstanden. Eingestehen kann er das aber nicht, und so gibt er gelegentlich Anweisungen - idiotische Anweisungen wohlgemerkt. Nachdem er nacheinander alle Familienmitglieder zur Weißglut getrieben hatte, war er bei mir angelangt. Beriets nach kurzer Zeit zog er dann von hinnen...

Gemeinsam haben Tobi, Chris und ich dann noch die zweite Seite der Wandscheibe im OG beplankt.

Gegen Abend habe ich dann noch die Flurwand im EG "eingelasert".
Nun ist alles bereit für die Rohr-Verlegung.

05.01.08

Permalink 21:39:56, von Matthias Email , 425 Wörter, 193 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Ergdgeschoss

Katja zu Besuch im Bio-Solar-Haus Kassel.

Ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2008 wünschen wir allen Bloglesern!

Hoher Besuch, Frau Katja von B. gibt sich die Ehre. Und da die Gelegenheit günstig war, haben wir alle sie sofort flach gelegt. Fast im ganzen Erdgeschoß.
Und wer ist nun diese Katja? Eine selbstverschweissende Bitumen-Abdichtungsbahn gegen aufsteigende Feuchtigkeit. Zwischen den Bitumenlagen gibt es dann noch eine Alu-Schicht, die Katja auch noch Radon-dicht macht. Mit gut 3,70 €/m² ist das Schätzchen nicht gerade billig. Dazu kommt noch einiges an Anschlussband für Durchdringungen und Bahnen-Querstöße.
Ein Problemchen bei uns sind die Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt. Da kleben die Katja-Bahnen dann nicht mehr so hervorragend. Den Anweisungen des Herstellers Knauf folgend haben wir unser Heissluftgebläse zum EInsatz gebracht und dann klappt klebt esa auch mit der Nachbarbahn hervorragend. An den Aussenwänden und Aussteifungswänden hatte der Rahmen-Aufsteller ja S60 Bitumenbahnen zwischen Bodenplatte und Balken gelegt. Auf der Innenseite der Wände schauen diese Streifen ca 15 cm heraus. Diese Streifen werden mit Hilfe einer Bohrmachine und Bürsteneinsatz von Schmutz und Talkum bfreit, dann mit Börner Bitumenhaftgrund eingestrichen und trocknen ab. Ebebnfalls mit Heissluftföhn wird darauf dann die Katja geklebt.
Einen tollen Streich hat uns der Fensterbauer mit dem Wintergarten gespielt: Unter die Verklotzungen der Fensterelemente hat er keine Bitumenbahn gelegt - obwohl ich ihn darauf angesprochen habe. Nun dürfen wir die Verklotzungen immer stückchenweise rausnehmen, abfangen, Bitumenbahn in das Teilstück fummeln, Teilverklotzung wieder rein und weiter zum nächsten Teilstück. Und dabei wäre es sooo schnell und einfach gewesen vor dem Verklotzen einfach eine Bitumenbahn unterzulegen.
Ein echtes Problem ist das ganze Material und "Gerümpel", das im Erdgeschoß herumliegt. Ständig muss es umgelagert werden. Und warum liegt da so viel? Des Wetters wegen! Latten, Schalbretter und Dämmplatten für knapp die Hälfte der Fassade konnten wegen des Wintereinbruchs im Oktober nicht mehr verarbeitet werden. Und jetzt geht draussen gar nichts mehr. Nass soll das Holz auch nicht werden - wir sind ja heilfroh, das das Holz etwas getrpocknet ist!
Eine kleine Schwierigkeit sind die Enden der KG-Rohre in der Bodenplatte. Die Betonbauer hatten einige recht tief beim Giessen gelegt. Die Folge: Ich darf jetzt stundenlang den Bohrhammer schwingen um die Rohrstopfen freizulegen.
Einen Tag werden wir jetzt nochmal umräumen und Katja verkegen dürfen, dann geht es mit Auslegen der Schalbretter und Balken weiter.
Aber erstmal muss ich jetzt beruflich ein bis zwei Wochen ins Ausland. Das heisst, am Bau passiert in der Zeit nix und folglich auch hier im Blog:

09.10.07

Permalink 00:59:29, von Matthias Email , 148 Wörter, 95 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Ergdgeschoss

Arbeits- bzw. Materialmangel am Bio-Solar-Haus Kassel

Premiere! - Erstmals gibt es heute einen materialbedingten Arbeitsmangel am Bio Solar Haus.
Ausloser ist die Magazinschrauber-Phobie der Bauherrin und ihrer Tochter. Selbige läuft den Planungen des Bauherrn entgegen, der davon ausgegangen war, daß rund neunzig Prozent der inneren Schalung mit Schrauben aus den Magazinschraubern verschraubt würden und nur zehn Prozent wegen Unzugänglichkeit etc. mit losen Schrauben verschraubt werden würden. Die Magazinschrauber-Phobie hat dieses Verhältnis nun nahezu umgedreht. Und heute nun waren keine losen 4,0x45 mm Schrauben mehr vorhanden, mit denn die Innenschalung auf den Stielen der Holzständerkonstruktion befestigt werden. Somit musste Tobias die Verschraubung der inneren Wandschalung mittels Magazinschrauber übernehmen.
Richtig ab ging es später, als Tobias und ich , beide mit Magzinschraubern bewaffnet, die untere Deckenschalung über Gäste-WC und Arbeitszimmer im EG anbrachten. Und dann war es plötzlich 20:00 Uhr. Sofortiger Arbeitsstopp, um nicht den kleingeistigen Nachbarn zu stören.

29.09.07

Permalink 21:22:37, von Matthias Email , 230 Wörter, 94 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Ergdgeschoss

Wir haben eine Haustür im Bio-Solar-Haus Kassel

Das miese Wetter steigerte sich heute mit zusätzlicher Kälte. Tobi ist ja in Berlin, daher haben Chris und Janine die Deckenschalung im EG massiv vorangetrieben während ich die Korrekturen an der Dachschrägen-Innenschalung vornahm. Ein mühseliges Geschäft und man sieht keinerlei Fortschritt.
Nachmittags kloppten Chris und Janine immer noch heftigst drauf - äh ich meine schraubten Schalbretter an die Decke. Bravo Mädels, das war riesig!!
Währenddessen reaktivierte ich unsere alte Alu Haustür und baute sie ins Bio-Solar-Haus ein. Hocherfreut stellten die Mädels eine enorme Abnahme der Zugerscheinungen fest und unsere Katze saß erstaunt und mit dummem Gesicht, wo vor kurzem noch ein Loch in der Wand war.
Janine hat sich dschließlich mit Schulterschmerzen zur Vorbereitung des Abendessens begeben, während Chris und ich noch ein paar Schalbretter "verarzteten". Mittlerweile gab es ein Problem mit meinem guten alten Akkuschrauber zu beklagen - irgendwie tat er es nicht mehr. Entweder Ladegerät oder beide Akkus defekt. So musste ich mir - wie zuletzt schon Janine - den Festo-Schrauber mit Chris teilen.
Ein paar Bretter wollten wir heute noch für den Sonntag sägen. Denn während Sägen sehr laut ist, ist Schrauben kaum hörbar. Ich nahm all meinen Mut zusammen und so kam es, daß um 20:02 die Kettensäge nochmal durch ein Paket von fünfzehn Brettern hindurch musste. Der Nachbar blieb ruhig ...

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