Eigentlich sollten die dreifach verglasten Oberlichter im Bad im OG ruck-zuck eingebaut sein, aber das war war leider nichts. Nach dem ersten Einbau stellten wir fest, daß Schall aus dem Bad nahezu ungedämpft im Dachboden ankam. Nach kurzer Suche waren dann kleine Schlitze im OSB-Futter der Oberlichter als Geräuschleiter ausgemacht. Da sie nicht nur Schall übertragen, sondern auch Luft durchlassen, die aus dem Bad oft eine starke Feuchtelast in den kalten Dachboden trägt, besteht die Gefahr, daß die Feuchtigkeit an den Spalten kondensiert. Wir haben also die Scheiben und Glasleisten wieder ausgebaut und ich habe die Ritzen auf der Innenseite mit transparentem Silikon geschlossen. Danach die Glasleisten und Scheiben wieder eingebaut und schon war der halbe Arbeitstag vorbei. Dann ging es an die Querpfetten-Öffnungen im Wintergarten. Der Anstrich der selbstgefertigten Rahmenteile (gleicher Lasur-Aufbau wie alle anderen Holzteile in Wintergarten/Loggia) ist über zwei Wochen im Freien abgetrocknet - es ist kein Lösungsmittelgeruch mehr daran wahrnehmbar, das Plexiglas, das als Füllung in die Rahmen eingesetzt wird, dürfte daher nicht gefährdet sein. Wie bereits befürchtet wurde der Einbau ein endloses Leiden. Schuld daran sind wieder mal die verzinkten Abspanner im Wintergartendach. Äusserst unangenehm ragen sie in den Querpfettenbereich hinein und müssen aufgrund unterschiedlicher Abstände über der Pfette individuell in die Verschlussrahmen eingearbeitet werden. Leiter im Wintergarten rauf - anprobieren - Leiter im Wintergarten runter - durchs Haus - Leiter Treppenhaus hoch - Rahmen auseinanderschrauben - Änderungen sägen/fräsen - Rahmen wieder zusammenbauen - Leiter im Treppenhaus runter - durchs Haus - Leiter im Wintergarten hoch - Anprobieren usw.
Zehn mal diese Nummer und es hing mir heftig zum Hals heraus. Aber gegen Abend waren zwei Rahmen angepasst; einer davon eingebaut, der andere beim Abrocknen vom Nachstreichen der Sägekanten.
Das Geklettere im Wintergarten hat mal wieder diverse Fehler unseres Fensterbauers offenbart: eine zersplitterte Glasleiste reckt sich da empor, diverse Stellen, an denen man durch den Spalt zwischen Fensterrahmen und Balken ungehindert ins Freie hindurchschauen kann. Und das obwohl dort Silikon "verschmiert" wurde. Von diesen Stellen zeigen sich dann bei genauerem Hinschauen diverse Verwandte im Umfeld. Echte Handwerker-Meisterleistungen unseres Fensterbauers also - teure Schandflecken ist vielleicht die bessere Bezeichnung. Aber wenigstens der Fensterbauer ist noch von sich begeistert...
Chris hat ganztägig die Hölzer für das Loggia-Geländer nach dem Voranstrich (mit Sikkens Cetol HSL) geschliffen und mit Dickschicht-Lasur gestrichen. Eine wunderschöne Farbe! Ich freue mich auf das fertige Geländer.
Nach dem Abendbrot habe ich mich dann nochmal zur Baustelle begeben und ein paar Schleifen Deckenheizung im Wohnzimmer verlegt
Heute war es soweit: Alle benötigten Materialien/Bauteile waren vorhanden bzw. die Anstriche getrocknet, so daß die Endmontage der französischen Balkone vom Alu-Fahrgerüst aus erfolgen konnte.
Richtig gut sehen sie aus und lassen die Brust der bauherrschaftlichen Familie vor Stolz schwellen. (Foto folgt)
Das letzte bisschen Gerüst konnte nach Montage der Geländer mit 300mm-Stockschrauben und Edelstahlscheiben und Hutmuttern also abgebaut und zur Überwinterung eingelagert werden. Danach konnte am Nordost-Giebel endlich auch Gras gesät werden. Übrigens: die restlichen Flächen um das Bio Solar Haus Kassel schimmern bereits in zartem Grün. Hoffentlich bekommen wir noch ein paar feucht-warme Tage diesen Herbst, damit der Grassamen komplett aufgeht!
Ím Sommer hatten sich tausende Fluginsekten durch die Lüftungsöffnungen der Giebel in den Dachstuhl verirrt. Die extreme Hitze unter den Glsplatten war ihnen dann zum Verhängnis geworden und so lagen sie nun auf dem Dachboden herum. Inzwischen sind ja die Rolläden an den Lüftungsklappen montiert - damit dürften dann nicht mehr ganz so viele Insekten hereinkommen..
Um das Insektensterben in Zukunft gänzlich zu verhindern haben wir Aluminium Fliegengitter mit Hilfe selbst angefertigter und im Dachstuhl-grau gestrichener Holzrahmen in den Lüftungs-Öffnungen befestigt.
Ähnliches müssen wir noch an den Lüftungsöffnungen zwischen den Sparren vom Wintergarten zum Dach anbringen. Dann ist auch die letzte Insekten-Falle geschlossen.
An der Nordost Seite hat das Bio- Solar Haus Kassel vier Raumhohe Fenster - Format Balkontür.
Während das im Erdgeschoß ganz witzig als zusätzlicher Ein/Ausgang nutzbar ist, ist es im Obergeschoß ein Planungsfehler! Die raumhohen Fensteröfnnungen mussen gegen Absturz gesichert werden. Dort muss also ein Geländer hin. Kostenpunkt bei Ausführung in Edelstahl lt. lokalem Kasseler Anbieter ab EUR 350,- netto je Stück! Diese beachtlichen Kosten tauchen in der Auftellung der Fa. Bio Solar Haus Becher natürlich wieder gar nicht auf!
Die richtige Lösung wäre aus heutiger Sicht ein geteiltes Fenster gewesen! Das hätte nur unwesentlich mehr gekostet und kein Aussengeländer erfordert. Warum haben wir es also nicht so gemacht? Der Fensterbauer hat nicht darauf hingewiesen, weil es ja so in den Zeichnungen war und die Firma Becher hat es halt so gezeichnet. Prost - die Runde zahlt wer? Natürlich mal wieder der Bauherr! Wie schon so oft in der Bauphase muss schnell ein alternativer Plan her.
Der Angriffsplan wurde umgesetzt wie folgt: Anstelle der Edelstahlgeländer als französische Balkone werden Holzgeländer aus Eigenproduktion montiert. Wir haben noch einen ganzen Bund Kanthölzer 40x60 in S10 Sortierung liegen. Die werden als horizontales Tragwerk verwendet. vertikal werden im 10cm-Raster die 16x35 Lärchenholz-Latten verwendet, mit denen die Plastikfolien über den äußeren Fermacell-Platten des Traggerüstes montiert waren. Das ganze wird dann mt 300er Stockschrauben auf den Tragrahmen der Giebel verschraubt. Die horizontalen und vertikalen Holzteile werden mit Grat-Zinkenverbindung und zur Absicherung mit Edelstahlschrauben verbunden. Die Geländer werden mit Consolan Holzschutzfarbe in grau und weiss versiegelt. So also der Plan - heute haben wir mit der Umsetzung begonnen!
richtig schwere Arbeit war in den letzten Wochen zu bewältigen. Davon zeugen Schwielen an den Bauherren-Händen. Heute war es dan endlich vollbracht: Baugraben mit Regenwasser-Ableitung und Dränage versehen sowie mit Kies, geotextilem Vies und einer Zierkiesschicht sowie Beton-Randsteinen abgegrenzt, Erdarbeiten abgeschlossen, Plattenweg zum Gartenhaus angelegt, Kompost gesiebt und in die losgefräste Lehmerde gemischt, Rasen ausgesät.
Lediglich die Baubohlen und restliche Schalbretter müssen winterfest verstaut werden.
Optional könnte mit dem Eingangsbereich Aussen Typ "Bootssteg" begonnen werden. Mal sehen.
Heute hatte also die Bodenfräse auf dem Bereich vor dem Haus noch einmal einen Großeinsatz. Hoffentlich bleibt es jetzt ein paar Tage noch feucht und warm damit der Rasen spriesst. Lediglich rechts der Haustür ist die Oberfläche noch "roh", also wellig und lehmig. Dort werden immer noch Baustoffe abgeladen und zwischengelagert, die paar Quadratmeter kommen nächstes Jahr dran...
Gestern und heute war der Fensterbauer da.
Zunächst mal wurde sehr gut gearbeitet - ein ganz dickes Lob!
Die vorab mitgeteilten Restpunkte wurden klaglos abgearbeitet. Da hält jemand die Fahne des Handwerks hoch.
Richtigstellung
Daß ich mich hier über ihn muckiert hatte, hatte der Chef erfahren und möchte richtig gestellt haben, daß er nicht gesagt hat, zur Montage der Rolläden würde kein Gerüst benötigt. Dies sei bei einer anderen Montageart möglich, das hätten wir auch besprochen, aber bei unserer würde eben ein Gerüst benötigt. (Die Rollos sitzen aussen vor der Fassade - bei der Montage muss das gesamte Gewicht hochgehalten werden.
Gut, dann haben Chris und ich das beide falsch verstanden - Gerüst muss also von uns gestellt werden.
Die Lösung war einfach: Im K-Giebel haben wir das Alu-Rollgerüst gestellt. Zweimal Umsetzen war mit dem kleinen Gerüst erforderlich um alle Fenster und die Lüftungsöffnung im Dachgeschoss zu erreichen und der Fensterbauer hat beim ersten Umsetzen mit angepackt. Bis auf die noch fehlenden französichen Balkone im ersten Stock ist diese Seite damit fertiggestellt. Der F-Giebel hingegen ist jetzt komplett fertig!
Überblick - was fehlt nun noch an der Fassade?
Heute tauchten unangemeldet und völlig unverhofft Vermesser der Firma auf, die letztes Jahr die Schnurgerüste eingemessen hatten. Normalerweise hätten die Herren beauftragt werden müssen, die in Hessen erforderliche Rohbaueinmessung vorzunehmen. Anscheinend hatten sie aber nichts zu tun und haben so halt mal alles abgegrast, was von ihrer Firma in letzter Zeit eingemesssen wurde.
Irgendwie ist das auch schon wieder beklemmend und beängstigend: Das Land Hessen (der Staat) möchte genaue Vermessungsdaten haben, aber nix dafür zahlen. Also werden vereidigte Vermesser mit dem Recht ausgestattet jegliche bauliche Änderung für den Bauherrn kostenpflichtig zu vermessen. Bedingung ist, daß die erzeugten Daten an die Katasterämter weitergeleitet werden. Unter welchem Deckmäntelchen läuft solch eine Verbrüderung eigenlich offiziell? Für mich ist es jedenfalls Ausspähung der Bürger und staatliche Abzocke.
Nicht? Na, haben Sie nicht letztens an Ihrer Laube den Dachüberstand verebreitert? Das können wir ja gleich mal - für Sie - kostenpflichtig vermessen lassen! Ein Anruf genügt, die fleissigen Vermesser sind da und die Rechnung ist bereits an Sie unterwegs. Und das tollste: Vater Staat wird auch sofort über Ihr Tun informiert!
Na denn - was ist gestern und heute sonst noch passiert? Nicht viel - der Bauherr ist im Baugraben des Bio-Solar-Hauses herumgekrochen und hat diverse Kubikmeter Erde (Klebe-Lehm!) bewegt um die korrekte Entwässerung sicher zu stellen. Ein Sandfang für die Drainageleitung wurde verbuddelt, gut zwanzig Meter Rasenkantensteine gesetzt, Geo-Textilvlies zugeschnitten und verlegt, Kies und Mutterboden von Hand auf Schubkarren geladen und versetzt. Ein wenig Regen am Montag Morgen machte daraus eine hochgefährliche Lehm-Rutschtour. aber alle haben überlebt.
Der Fensterbauer meldet sich nicht.
Am gestrigen Freitag hatte ich einen Tag Urlaub genommen. Tobi war auch den ganzen Tag zu Hause und arbeitet hervorragend mit. Nachdem der letzte Kopf der Fußpfette mit Titanzinkblech verkleidet war, konnten wir das Restgerüst an der Vorderseite abbauen. An der Rückseite haben wir dann zur Fallrohrmontage das Alu-Rollgerüst aufgebaut. Am Nachmittag kamen Janine und später Chris noch hinzu und so konnten alle Fallrohre hergestellt und montiert werden. Eine höllische Löterei, Bohrerei und Ausrichterei. Aber unser Bio Solar Haus sieht dadurch gleich deutlich edler aus als mit den bunten KG-Fallrohren.
Am Wintergarten gab es vom Gerüst erstmals Einblicke in die vom Fensterbauer hergestellten Abdichtungsfehler.
Millimeterbreite Schlitze zwischen den vorgeschraubten (!) Alu-Fensterbänken und den Fensterelementen. Da wurde an ein paar Cent für wenige Meter Kunststoffprofil zur untergesetzten Montage der Fensterbänke gespart. Zwar wurde auf die vertikale Abkantung der Fensterbänke vor dem Vor-Schrauben Silikon aufgetragen, aber die zu dichtenden Flächen wurden nicht gereinigt. Ergebnis: Das Silikon haftet nicht - folglich kann es auch nicht dichten. Aber es ist stellenweise hervorgequollen, wurde nicht verstrichen oder geglättet und bietet so dem Schmutz guten Halt und dem Wasser nette Mulden zum Stauen, Auffrieren und Eindringen.
!! Hierzu unbedingt lesen Nachtrag vom 11.09.08 !!
Seit gut einem Jahr stehen sie herum, jetzt werden sie wirklich gebraucht: Die Fallrohre mit Bogenstücken, Schellen etc. Die Schellen sind dann auch gleich ein Fall für den Umtausch, denn es sind 'normale' Nagelschellen für Steinwände und somit für unsere Wände mit Dämmplatten und dicker Luftschicht über tragfähigem Untergrund nicht brauchbar. Wir benötigen die Variante mit 200mm Stockschrauben. Zur Verankerung wird dann (theoretisch) ein Loch durch Putz und Dämmung des Außenhauses gebohrt bis in die horizontale Traglattung aus Schalbrettern. Eigentlich recht einfach zumal mir bereits vor der Montage der Dämmplatten klar war, daß man für spätere Befestigungen an der Fassade die Positionen der Traglattung würde wissen müssen. Janine hatte die Dokumentation übernommen, aber wie sich jetzt nach Probebohrungen anhand ihrer Aufzeichnungen herausstellte, irgendwie versemmelt. Mit etwas Glück traf die zweite Bohrung bereits die Traglattung. Die Gesamt-Aktion hatte aber schon wieder so viel Feierabend-Zeit in Anspruch genommen, daß Chris und ich vor Einbruch der Dunkelheit es nicht schafften, auch nur ein einziges Fallrohr zu montieren - sch.....!
Ein stimmig warmes Farbbild hat Chris für unser Bio-Solar-Haus Kassel auch für die Aussenseiten erschaffen: Lichtgraues Holz am Dachüberstand, Apricot Putz, weisse Fensterelemente, hellgrauer Sockel.
Mit dem Farbfächer abgestimmt und vom gleichen Lieferanten, ja sogar gleichen Verkäufer, der Sockelputz und Sockeldicht geliefert hatte, wurde die Silikonharzfarbe von Sakret ausgewählt. Der Lieferant mischte sie nach Sakret-Rezeptur an. Nachdem bereits vorgestern die Härtungs- und Trocknungszeiten aller im Sochelbereich verwendeten Materialien erreicht waren, wurde die Farbe heute kurz aufgerührt und auf den Sockel gestrichen. Nach gut einem Meter der Schock: Die Farbe ist knallig baby-blau und passt absolut nicht zum Haus. Also alle Streichaktivität und damit Sockel, Drainage und Entwässerungsarbeiten auf Eis gelegt.

Eine Familie baut ihr Bio Solar Haus in Kassel - wohlgemerkt das erste Bio-Solar-Haus in Kassel! Hausbau in Kassel
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Auf bau.de beantwortet BSH-Selbstbauer Frank viele, viele Fragen von Interessenten.
Hochinteressanter Thread!
Familie Kostka baut ein 1 1/2 geschossiges Stahl Bio-Solar-Haus in Braunschweig Lamme
Viele Fotos, keine akuellen Einträge
Die Familie Engelmann baut ein Stahl-Bio-Solar-Haus mit 1 Etage. Harte Arbeit, viele Helfer und eine bloggende Bauherrinnen-Mutter zeichnen dieses Projekt aus.
Die Familie von Harlessem baut ein BSH in Siegen und steigt in den BSH-Vertrieb ein. Das Blog ist in 2006 irgendwann 'versiegt'.
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