"Kanickelstall" ist unsere liebevolle Bezeichnung für die diversen Kisten und Verkleidungen, die die Rohrinstallationen beim Hausbau so erfordern. Auch Badewannen wollen irgendwie abgegrenzt werden. Die üblichen Styrol-Blöcke sind nicht unser Ding und sicher auch nicht im Bio-Solar Sinne. Wir , d.h. der Bauherr konstruiert da lieber ein hölzernes Traggestell, das dann mit Gipsfaserplatten beplankt wird. Mehr Arbeit als bei Styrolschaum, aber auch ökologischer! Heute waren gleich zwei "Kanickelställe" fertig: Die Badewanne fürs Bad im OG sowie der dortige Ablaufrohrschacht für die Toilette. Eine kleine Ablage an der Badewanne wurde eingebaut und gleich noch in die Abdichtung integriert. Chris hat die Wandfliesen am Wasschbecken verfugt. Hmm - der Fugenmörtel ist irgendwie zu bröckelig - ein PCI Produkt aber vielleicht überlagert? Kein Herstellungsdatum ist sichtbar, aber sicher schon ein paar Jahre alt ist der Mörtel. Na mal sehen ob er morgen vielleicht doch noch richtig fest geworden ist. Ansonsten heißt es dann: Kratzen, Kratzen, Kratzen!
Schon fast Tradition ist es geworden, dass der Bauherr sonntags alleine den Fummel- und Kleinkram erledigt, der die Woche über und samstags liegen geblieben ist - Frickeleien halt, die man nicht sieht, ohne die es aber nicht geht:
Diesen Sonntag waren es die Fliesen-Verlegemuster, die ihre Zeit forderten.
Also - Chris (die Bauherrin) hat ihr Zimmer fertig gestrichen. Drempel, Dachschräge und Decke sowie Wand zur Loggia weiss, die restlichen Wände satt apricot oder irgendwo zwischen apricot und terracotta. Eigentlich sollten ja ein tiefes rot und ein Orange her, aber das ist mit Naturfarben und natürlichen Pigmenten leider nicht machbar. Aber so sieht es wirklich toll aus.
Janine's Zimmer ist weiss mit einem horizontalen ca. 20 cm hohen Streifen Apricot und darunter einem ca. 5 cm hohen Streifen Grau an Mittel- und Giebelwand.
Der werte Holzhändler hat eine AUftragsereilung irgendwie falsch verstanden und nicht bestellt. Infolgedessen müssen wir noch etwas auf die Lieferung der Boden-Holzfaserdämmplatten unter das Fertigparkett warten.
Das Badezimmer habe ich unter schmerzhaftem Totalversagen meiner Knie mit Biber Dichtbahn ZDB-gerecht abgedichtet. Die Wand- und Bodenfliesen sowie alle benötigten Profile sind mühevoll zusammengetragen. Das größte Problem dabei war die Sch... Duschwanne. So niemals wieder - das nächste Bad bekommt eine Standard-Acryl-Duschwanne, die auf die Fliesen gestellt wird - basta! Aber an dem Dilemma sind wir selbst Schuld - später mehr dazu.
So, morgen geht die Flieserei im Bad los.
Ach ja, eine Anmerkung darf nicht fehlen - was heisst ANmerkung, massive beschwerde ist dei korrekte Bezeichnung: Für einige Fliesen und diverse Kleinteile mussten wir in den 500m nahegelegenen toom Baumarkt. Früher mochte ich den ganz gerne, aber die letzten Eindrücke sind verheerend. Früher hatten die mal wenig Personal mit einigermassen Fachwissen. Nun wurde anscheinend eine ganze Armada neues Personal eingestellt. Die Verkäufer haben bau-fachlich allerdings keine Ahnung, ja wissen nur selten was wo zu finden ist. Aber absolute Panik herrschte bei ALLEN unserer Besuche in letzter Zeit im Kassenbereich. Nicht oder falsch ausgezeichnete Ware sorgt zielsicher stetig für Chaos. Ungedulgige Rentner krakelen herum, genervte Kassiererinnen versuchen zänkisch und provokativ zu besänftigen. Unser Fazit: 20 Minuten An- und Abfahrt, 10 Minuten Fliesenprofile gesucht, in 5 Minuten ausgewählt, 20 Minuten falsche bestellte Fliesen zurückgewiesen, 20 Minuten in der Kassenschlane gestanden (Knie bis an die Ohrläppchen!) und Parkplatz-Chaos überlebt. Das alles dauerte über eine Stunde! Gibt es ein Gegenteil von Bestnote? Ja? Dann kriegt sie unser toom Baumarkt!
Wir sind ja immer noch auf der Suche nach einer geeigneten und erschwinglichen Solaranlage für unser Bio-Solar-Haus. Ein paar generelle Dinge sind uns dabei aufgefallen:
1. Die Förderung wird auf die Preise immer schon mal draufgeschlagen. Oder sollen wir glauben, daß bei einer Änderung der Förderbeträge die Herstellungskosten exakt gleich schwanken?? Da wird doch eher der "Abzweig" neu justiert - oder?
2. Sie hören nicht hin! Sie schauen nicht hin! Wozu nimmt man sich die Zeit den Herren Verkäufern oder gar auch so kreativen Firmeninhabern die Besonderheiten eines Bio-Solar-Hauses und die persönlichen Wünsche detailliert und schriftlich (!) zu beschreiben, wenn sie dann exakt das gleiche wie drei Häuser weiter für einen nicht sanierten Uralt-Bau anbieten?
3. Simulations-Geschwafel soll anscheinend von Fachkundigkeit zeugen. Hochgelobt soll sie die Anlage unglaublich exakt wiedergeben und mit absoluter Treffsicherheit zur Ermittlung ganz genau der individuell richtigen Komponenten führen. Dazu benötigen die Herrschaften dann alle nur denkbaren Daten. Es kommt aber nichts - keine Simulation, keine Zahlen, keine Gegenüberstellung, keine ALternativen, einfach nur nix!
Auf Nachfrage wird dann verkündet so eine SImulation habe ohnehin weder Hand noch Fuß und treffe in den seltensten Fällen auch nur teilweise zu. Nein, vielmehr seien die Erfahrungen mit der angebotenen Anlage so gut, da könne die ja für uns nicht schlecht sein. Ääääähem ... keine Worte ...
4. Wenn man ganz gezielt Einzelkomponenten anfragt. Also z.B. "Was kostet ein Speicher Typ X mit n Liter Volumen?", dann kommt immer (!) ein ANgebot wie folgt:
Gemäß Ihrer Anfrage bieten wir an: 1. Solaranlage komlett mit Kollektoren und Einbau inkl. alle Teile EUR xxxx"
Daß sie sich solche Angebote erlauben können und dennoch überleben, zeigt daß sie genug andere Aufträge bei dümmeren Verbrauchern haben. Ich halte das ja andeutungsweise für Betrug, wenn sie wider besseres Wissen eine unpassende, unrentable Anlage verkaufen.
Heute erhielten wir schon wieder so ein enttäuschendes Angebot. Diesmal war es kein Heizungs- und Sanitär-Fifi aus dem Kasseler Raum, sondern einer aus den neuen Bundesländern. Das Angebot war genauso unbrauchbar und an der Anfrage vorbei.
Wenn aber die Leute vor Ort nicht das gewünschte verkaufen wollen, bekommt man es dann vielleicht direkt vom Herstelöler? Nein, dazu haben die viel zu verfilzte und protektionistische Strukturen im Heizungs- und Sanitärgewerbe: Abgabe nur über den Fachhandel vor Ort! Freie Marktwirtschaft? Hahaha - vielleicht mit Bananen?
Heute haben Chris und ich die fürs Wochenende terminierte finale Beschichtung der Wände in Loggia und Wintergarten fertiggestellt. Von uns modifizierter Lehmstreichptz eines lokalen Anbieters in wunderschön warmem Erdton.
Ursache für die Verzögerung waren die von den verschiedenen Herstellern des Wand- und Beschichtungsaufbaus geforderten Trocknungszeiten für ihre Produkte. Wer will schon gern viel Geld in einen guten Aufbau investieren und die Gesamt-Qualität durch Nichteinhaltung der Trocknungszeiten gefährden? Dadurch wären alle Hersteller aus der Verantwortung und Gewährleistung raus. DAS macht man sich aber nur vor. In Wirklichkeit sind Schadenersatzansprüche im Baubereich in DE kaum durchsetzbar. Namhafte Qualitätshersteller hin oder her - der Dumme ist immer der Bauherr!
Beispiel:
Wir haben im gesamten Innenausbau ausschlieslich Xella Fermacell-Platten verwendet. Selbige haben auf der Rückseite eine aufgedruckte doppelte hellblaue Markierung zur Platzierung der Metallständer. Um die per Werks-Anzeichnung plazierten Ständer bei Verarbeitung von der Vorderseite aus mittig mit einer Schraube zu treffen, haben die Platten auf der Vorderseite eine gestrichelte hellblaue Markierung. Toll, eine wirklich gute, arbeitserleichternde Idee eines Markenherstellers? Wir waren de Verzweiflung nahe als in der ersten Ständerwand im Bio-Solar-Haus Kassel alle Schrauben im unteren Drittel der Platten an den Profilen vorbei gingen. Eine Rückfrage bei Xella Fermacell ergab, daß das nicht sein kann. Nach Rückfrage in der Produktion sei man sicher, daß das nicht möglich ist - ode höchstens mal bei einer Platte - aber völlig unerklärlich. (Das Schreiben liegt mir vor!) Das resultierende Problem ist klar oder? Bei jeder Platte müssend die mittleren Ständer einzeln an Boden und Decke angezeichnet, auf die Gegenseite übertragen und mit Anzeichnung an Boden und Decke per Schnurschlag oder Richtlatte vor dem Verschrauben auf die Platte übertragen werden. Ein deutlicher Mehraufwand, der Zeit und somit zusätzliches Geld kostet!
Tja - von dieser eine Platte haben wir 10.000 kg, also ingesamt 200 Stück bekommen! Richtig - alle gelieferten 5 Paletten mit je 40 Platten 2,75 x 1,25 m - rechne - 687,5 m² (!) waren falsch beschriftet. Und, hat der sauteure Markenherseller Xella Fermacell irgendwas unternommen, sich entschuldigt, Austausch oder Entschädigungn angeboten o.ä.? Natürlich nicht! Schließlich ist man Markenhersteller und begeht keine Fehler. Können wir ja einen Gutachter beauftragen oder so.....
Also was macht Hänschen Bauherr? Genau - Schnurschlagen ohne Ende um die schlöechte Qualität der Markenherstelelrs Xella Fermacell zu korrigieren und sich horrende Vorlagen für irgendwelche Gutachter zu sparen. Was aber ist dann der "gute Name eines deutschen Qualitätsherstellers" noch wert? Also dann doch ein Billigprodukt aus dem polnischen Baumarkt?
Naja, man beugt sich in Hoffnung, jedenfalls haben wir die gewünschten Trocknungszeiten bei der Herstellung und Beschichtung des Bio-Solaren WIntergartens eingehalten. Hoffentlich hält es.
Um den Wintergarten mal fertig zu bekommen fehlt nun noch ein Bodenaufbau - momentan läuft man auf dem rohen Beton der Bodenplatte. Ein Telefonat mit dem Bauleiter brachte Ordnung in die wild ausufernden Überlegungen der Bauherren-Familie: Ein traditionelle Split-Estrich-Fliesen Aufbau erschließt die vom Erfinder des Bio-Solar-Hauses angedachte Wärmespeicher-Kapazität des Wintergartens für die zu Abend und Nacht verschobene Wärmeabgabe. Allerdings müssen hohe Massen bewegt sowie hohe Arbeitsaufwände und Kosten gestemmt werden. Billiger, jedoch begleitet von VErlust an Speicherkapazität ist ein klassischer Holzdecken-Aufbau.
Größter Gefahrpunkt ist jeweils die zerstörerische Kraft der von den Doppelstegplatten im Wintergarten auf den Bodenbelag durchgelassenen UV-Strahlung. Die Versiegelung von Holzböden ist dabei der größte Schwachpunkt. Weicholz wie Kiefer und Fichte sind zudem am wenigsten dauerhaft. Tjaaaaaa - wir werden die Loggia mit Fichte-Dielen auslegen und ölen. Mal sehen wie lange das hält. Im Moment jedenfalls ist das eine ansehnliche und preiswerte Lösung. Wen nes fünf Jahre hält, ist auch der Preis noch OK. Der Leser kann ja in fünf Jahren mal unsere Erfahrungen hier nachschlagen ;-)
Wer kennt den Asterix-Film mit dem römischen Amtshaus? Wir kennen ihn und hatten jetzt ein unerwartetes deja-vu beim Hausbau.
Vom Finanzamt erreichte uns die Aufforderung zur Abgabe einer Erklärung zur Feststellung des Einheitswertes unseres Grundstücks. Ein Anruf beim Bearbeiter ergab, daß er nichts dafür könne, da seien wir wohl in einen Automatismus geraten. Anscheinend sei unser neues Haus fertig und da wolle Vater Staat Kohle sehen - schließlich hätten wir da ja einen neuen Wert. Ich erklärte, daß unser Haus im Rohbau-Zustand und unbewohnt ist, daß es im Garten unserer alten Doppelhaushälfte steht und derzeit eigentlich nur ein großer Schuppen aus Holz sei. Ja dann - wann wir denn fertig sein wollten - geplant war mal Wiehnachten 2009 einzuziehen, sieht momentan aber gar nicht danach aus. Nun denn, er wolle das mal glauben, behalte sich aber eine jederzeitige Prüfung vor und wehe ich hätte gelogen, dann ..... Nachveranlagung, Knast Todesstrafe...
Hurra - überstanden dachten wir, allerdings war dieser Trugschluss nach wenigen Tagen vorbei denn von der Stadt Kassel erreichte uns die Aufforderung zur Angabe des Käufers unseres Grundstücks, der erzielten Verkaufserlöses, des Namens des rechten Zehennagels meiner Schwiegermutter - nein letzteres ist frei erfunden, aber der Rest ist wirklich wahr. Der ANRUF BEI DER STADT KASSEL ergab zunächst, daß man dort nichts dafür könne, das ginge vom Finanzamt aus. Von dort sei die Information über Teilung und mutmasslichen Verkauf gekommen. Schließlich seien die ja besser informiert weil sie ja auch Steuern für den Verkaufserlös erhielten. ANRUF BEIM FINANZAMT: Das bei der Stadt seien D.pp.en - das Finanzamt habe von der Stadt die Info über Fertigstellung eines neuen Hauses, also erhöhten Wert eines Grundstücks erhalten. Und natürlich müsse bei höherem Wert auch entsprechend gezahlt mehr werden. Das sei doch wohl klar, aber Auslöser sei die Stadt. Wahrscheinlich sei eine bestimmte Zeit von der Baubeginnmeldung vergangen und dann wegen fehlender Fertigstellungsmeldung die AUtomatismen angelaufen. Da könne man jetzt erstmal nichts machen. Eneuter ANRUF BEI DER STADT: Nein, nein, die vom FA hätten ja keine Ahnung. Und selbst wenn wir unser Grundstück nicht geteilt und verkauft hätten, so sei doch ein neues Objekt entstanden und dafür seien Strassenreinigungsgebühren zu zahlen, das sei zweifelsfrei so. Die Erklärung zur Teilung des Grundstücks müssten wir also abgeben, auch wenn wir es gar nicht geteilt hätten. [So, jetzt wird es richtig virtuell!] Forderung der ABgabe der Erklärung bleibt bestehen mit Fristsetzung zu eiem konkreten Termin - zack.
Wir waren dann so blöd, um uns -wie wir glaubten- unnötige Tage auf Ämtern zu erparen, haben wir erklärt, daß die virtuelle Teilung nie tatsächlich stattgefunden hat und die Gesamtfläche virtuell zu je 50% dem alten und dem neuen Haus zugerechnet werden soll.
So und gestern kam Post von der Stadt - gleich zwei neue Grunsdtücksabgabenbescheide: Eine minimale Verringerung beim Altbau, aber enorme Beträge neu für den Neubau!
Eigentlich müsste die Summe ja gleich sein, schließlich ist der Neubau derzeit allenfals mal ein Gartenhäuschen. Aber nein, die Grunsteuer B und die Straßenreinigung Klasse 3 werden ganz anders berechnet. Die Straßenreinigung richtet sich nicht etwa nach der länge der angrenzenden oder genutzten Straße - nein, nach der Quadratwurzel aus der Grundstücksfläche wird veranlagt. Na das ist ja super, jetzt wird auch klar warum uns sämtliche Beamten eine Grundstücksteilung oder mindestens eine virtuelle unterjubeln wollten: Nehmen wir 64 qm altes Grundstück.
zu zahlen Wurzel 64 = 8. Nun teilen wir mal hälftig 2 mal (Wurzel 32 = 5,66) also jetzt 11,32 - na das ist doch für die Stadt mehr als die schnöde 8, die es mal war.
Gerecht nennt das die Stadt - Betrug und ABzocke nenne ich das! Schließlich hat sich die Strassenlänge nicht verändert auch nicht der Grundstücksanteil daran und öfter gerienigt wird auch nicht. Also übelste Abzocke!
Was hätten Asterix und Obelix aus dem deja-vu in diesem Falle getan?
Da kann man eigentlich nur Einspruch einlegen und die Beamten-Wahnsinnsmühle anlaufen lassen oder?
Die stellenweise nicht richtig eingeblasene Zellulose Dämmung (Climacell) unseres Bio-Solar-Hauses sorgt für ein äusserst ungutes Gefühl. Das wird dadurch noch verschlimmert, dass die Firma Bio-Solar-Haus Becher uns zusagt, der ausführende Sub-Unternehmer würde kurzfristig zur Erörterung und Problemlösung erscheinen.
Irgendwann stehen im verschlossenen Bau zwei Päckchen Dämmstoff, von denen keiner weiss, wie sie da hingekommen sind - wer auch immer sie da hingestellt hat, dürfte hat sich unverschämter Weise unberechtigt Zutritt verschafft haben.(Hausfriedensbruch oder sowas?) ;-)
Dabei bleibt es dann auch. Keine Klärung, kein Sub-Unternehmer nur eine einst begeisterte Bio-Solar-Haus Bauherren-Familie, die langsam den letzten Glauben an das deutsche Handwerk verliert. Was ist denn beim heutigen Hausbau wichtiger als eine funktionierende Dämmung?
In diesem Falle kehren sich die guten Eigenschaften des Bio-Solar-Haus Konzeptes dann ins Gegenteil um: Durch das Haus-im-Haus Prinzip, also die äussere Hülle des Aussenhauses sind die üblichen Aufnahmen des beheizten Hauses bei Nacht von aussen mit einer Wärmebildkammera zur Lokalisierung von Wärmebrücken bzw. fehlerhafter Dämmung nicht möglich. Wärmebrücken würde man auch durch Verbrauchsermittlung nicht feststellen können, da es ja keinerlei Vergleichwerte gibt.
Wenn die Bio-Solar-Haus Herrschaften samt Sub-Unternehmer nicht bald etwas unternehmen, wird es unangenehm werden. Denn bevor wir den Fussbodenaufbau im Obergeschoss einbauen, wollen wir Gewissheit haben, ob die Zellulose-Dämmung noch an weiteren Stellen fehlerhaft ist. Bis dahin sind auch noch Wärmebilder von innen zur Lokalisierung eindringender Kälte möglich. Danach werden Lokalisierung und Behebung dann wesentlich schwieriger und teurer. Im Zweifelsfalle müssen wir also vorher noch einen Sachverständigen beauftragen. Soviel zum Baumangel am Herzen des Bio-Solar-Hauses.
Nun zum Stillstand - der wird durch Tauben, Basketball-Spiele, Schulbasare, Zögern verursacht. Details:
::Tauben:: - haben ein Loch im Dach des Hauses eines uns nahestehenden älteren Herrn schamlos zum Einzug genutzt. Die müssen vertrieben, der Kot entfernt und der Schaden an Dach und Dachfenster behoben werden. Da bereits Regenwasser eingedrungen ist, gilt es auch noch innen Schäden zu beheben. Kostenpunkt meiner vorschnellen Hilfe: zwei Bauherren-Wochenenden an denen die restliche Mannschaft wegen fehlender Führung nicht sehr effektiv war.
::Basketball-Spiele:: Wenn es um das Herumwuchten unserer 2750x1250x12,5 mm Fermacell Gipsfaserplatten mit 50kg Gewicht und starker Bruchgefahr geht, dann sind Tobi und ich gefragt. Zur Montage müssen sie schliesslich kräftig gewuchtet werden. Tobi's samstägliche Basketballspiele sorgen somit für halbtägige Ausfälle.
::Schulbasare:: Zum Glück gehen beide Kids zur gleichen Schule - so kostete der mit Anwesenheitspflicht für alle Schüler bedachte Samstag nur die halbe Mannschaft für ein Wochenende.
::Zögern:: Irgendwie hat es so etwas absolutes, wenn man die letzte Seite der Wände beplankt. Danach kann man irgendwas vergessenes nicht einfach noch dazulegen. Hätte man in der Wand vielleicht noch ein Reserve-Kabel legen sollen? Reichen die Steckdosen aus? Braucht man in de rKüche nicht doch noch ein Koax-Sat-Kabel man weiss ja nie? Es kostet mich an jeder Wand erneut Überwindung.
So ist der November dahingezogen .... der Dezember gekommen ....
Mit Janine's Hilfe habe ich heute gestern den Flur sowie das Südwest-Zimmer im OG mit Deckenheizungs-Schlangen versehen. Über zweihundert Meter Alu-Verbundrohr mussten dazu mäander-förmig gebogen und um die Traglattung auf der inneren Holzschalung verlegt werden. Befestigung wie gehabt mindestens alle 50 cm mit einer selbst angefertigten Rohrschelle. Beide hatten wir gegen Abend einen steifen Nacken sowie Schulterschmerzen - Rohr biegen, hochdrücken, Schelle ansetzen, knapp fünfhundert Schrauben eindrehen ist halt nicht ganz ohne.
Da ich den kurz vor Abendessen angefangenen Flur nicht unfertig lassen wollte, habe ich eine Nachschicht eingelegt und so war die Flurheizung kurz nach Mitternacht wieder zurück zum Verteiler geführt und der Bauherr vollends groggi.
Achthundertfünfundvierzig Euro und fünfzig Cent (in Zahlen ? 845,50) wurden bei uns abgezockt. Dem Vorspiel - lies hier - folgte lediglich ein Blatt Skizze, das wir genau so zum Bauantrag einreichen mussten und bereits beim Katasteramt bezahlen durften. Und es folgte natürlich die Rechnung über besagten Betrag. Der Verdacht unverschämter, staatlich verordneter Abzocke hat sich damit nicht gerade entschärft. Wenn zwei Vermesser eine halbe Stunde mit Messgeräten herumfuchteln - was kostet daran bitte soviel, daß ein Rechnungsbetrag von ?845 gerechtfertigt wäre? Was um Himmels Willen verdient so ein Vermesser? Oder macht sich der Vermesser-Chef damit seinen Ferrari-Tank voll? Schließlich hat er bereits für das Einmessen der Schnurgerüste über tausend Euro abkassiert. In Hessen öffentlich bestellter Vermesser zu sein ist anscheinend wie eine Lizenz zum Geld drucken. Der Staat stiehlt sich aus der Pflicht und lässt dafur die Abzocke seiner Bürger zu. Hoch lebe die Demokratie!
Die Rechnung ist absolut unverständlich. Anstatt die erbrachten Leistungen zu benennen, damit die Sache nachvollziehbar wird, sind irgendwelche nicht mitgeschickten Anlagen, Staffeln und Spalten aufgezählt. Da das Ganze staatlich geduldet wird, dürfte jedweder Einspruch gegen den "Kostenbescheid" sinnlos sein. Hallo Ihr Politiker, Ihr habt mal geschworen zum Wohle der Büger zu arbeiten, nicht zu deren Ausbeutung und Abzocke.
Ein ganz klein wenig gutes kann ich dem Vorfall aber doch abgewinnen: Ein weiterer Beruf, den man seinen Kindern als besonders lukrativ, da staatlich abzockgefördert, empfehlen kann.
Der Farbmischer und -lieferant zeigte sich sehr erstaunt ob des zugemailten Fotos (s.u.) Er hat sich auch gleich daran gemacht, noch einen Eimer Farbe nach gleichem Rezept zu mischen und eine Probe davon auf eine Styroporplatte zu streichen. Bei ihm sieht es so aus wie auf dem Farbfächer - grau!
Chris ist also mit unseren Farbeimern hingefahren. Probeanstrich auf Styropor - grau!
Da das ganze unglaublich scheint, kam ein Farbexperte vom Lieferanten zum Bio-Solar-Haus und staunte nicht schlecht ob des deutlichen Blautones. Telefonate mit dem Farbhersteller Sakret deuteten auf eventuell falsche Verarbeitung des Sockelputzes oder zu alkalischen Sockelputz oder eine Sinterhaut hin - das konnte der Experte jedoch vor Ort ausschließen. So fuhr er stark erschüttert mit dem Versprechen sich unverzüglich um eine sofortige Lösung zu kümmern hinfort.
Mal sehen, was da rauskommt.
Eine Familie baut ihr Bio Solar Haus in Kassel - wohlgemerkt das erste Bio-Solar-Haus in Kassel! Hausbau in Kassel
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Auf bau.de beantwortet BSH-Selbstbauer Frank viele, viele Fragen von Interessenten.
Hochinteressanter Thread!
Familie Kostka baut ein 1 1/2 geschossiges Stahl Bio-Solar-Haus in Braunschweig Lamme
Viele Fotos, keine akuellen Einträge
Die Familie Engelmann baut ein Stahl-Bio-Solar-Haus mit 1 Etage. Harte Arbeit, viele Helfer und eine bloggende Bauherrinnen-Mutter zeichnen dieses Projekt aus.
Die Familie von Harlessem baut ein BSH in Siegen und steigt in den BSH-Vertrieb ein. Das Blog ist in 2006 irgendwann 'versiegt'.
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]mehrMassivbau mit Keller - geradezu unheimlich schnell hochgezogen.
Nette Sammlug von Bautagebüchern
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