Das kaum noch erhoffte ist heute fast ganz wahr geworden: 2 Arbeiter der Firma H. sind erschienen um die Sohle eines Schachtes mit Estrichbeton fertig zu stellen, die kreuz und quer im Garten liegenden Beton U-Steine auf die Terasse zu stapeln, den Schacht an der Straße mit dem fehlenden Ring zu versehen, ihn zu verfüllen und zu verdichten und den Zugang zum Haus einen Meter breit zu schottern.
Bleibt letztlich nur noch zuviel im Garten gelagerte Grasnabe, die eigentlich hätte abgefahren werden müssen.
Es wurde korrekt, ordentlich und ohne merklichen Zeitdruck gearbeitet. Und - ganz besonders hervorzuheben: Der Auftraggeber wurde gefragt ob das so in Ordnung ist!
Fazit: Die Jungs haben doch Potential - zwar nur unter Druck, aber immerhin.
Die Wetten standen eindeutig und so kam es wie es kommen musste:
Anstatt wie angekündigt die Restarbeiten (z.B. fehlenden Schachtring einbauen, Einfahrt um vorderen Schacht verfüllen und verdichten etc.) kam zwar der Chef der Firma H. persönlich, aber nur um den Bagger abzuholen.
Diese Verfahrensweise der Firma H. ist mittlerweile bekannt und so hatten wir beschlossen durch die Überreichung einer Restpunktliste einen wirklichen Schritt in Richtung Abschluß der vereinbarten Arbeiten zu unternehmen. Vielleicht hilft es dem vergesslichen und gestressten Firmenchef ja, eine schriftliche AUfzälungin Händen zu halten. Mit beiden Fäusten in der Tasche haben wir uns von den vielen, vielen kleinen Restpunkten verabschiedet. Nur die fünf gravierendsten Restpunkte, sowie einen Rechnungsabzug wegen nicht erforderlicher Arbeiten und eine Einbehaltung bis Funktionstest wegen falsch verlegter Kanalrohre haben wir schriftlich festgehalten und dem Chef der Firma H. überreicht.
Entrüstung löste der Abzug aus: Nachdem uns das Angebot der Firma H. erreicht hatte, stellten wir einen Fehler fest: Für das vom Betonierer geplante Stufenplanum der Baugrube waren 20 cbm mehr Aushub, Abfuhr und Entsorgung von Erdboden erforderlich als das Angebot - trotz korrekter Anfrage - enthielt.
Darauf machten wir Herrn H. per Telefon aufmerksam und erhöhten mit seiner Zustimmung den Angebotsbetrag um die entsprechende Summe. Fair wollten wir ja sein. Über die sich ergebenden Posten wurde ein Pauschalpreis vereinbart.
Während der Aushubarbeiten ergab sich jedoch, daß die angenommenen 40 cm Mutterboden gar nicht vorhanden waren und somit das Stufenplanum gar nicht erforderlich ist. Dies bedeutet den Wegfall eines wesentlichen Teils der vereinbarten Leistung. So wie wir fair waren auf das Fehlen im Angebot hinzuweisen , so sollte doch, da die Leistung gar nicht ausgeführt wurde, nun auch der Abzug erfolgen. Das sah Herr H. jedoch ganz anders und kündigte an, nun erstmal richtig nach Einheitspreisen aufrechnen zu wollen - das würde uns dann sehr teuer zu stehen kommen.
Ein weiterer Restpunkt - Schottern der Baustraße in 1 Meter Breite bis tatsächlich ans mittlerweile errichtete Haus heran wurde sogleich begonnen und der Weg zum Hauseingang ausgebaggert. Wiederum aber nur begonnen - und so ist der Hauseingang jetzt nur noch über eine Bohle über dem Schlammbett erreichbar. Bereits um 8:45 Uhr ist der heutige Spuk mit der Firma H. vorbei. In Richtung Schottern ist noch nichts weiter passiert. Also weiterhin abwarten und sich ärgern über ständige Störungen des Bauablaufs bis die Abteilung Strassenbau und Kanalbau der Firma H. wirklich mal etwas ferigstellt.
Nachdem nun gestern ein weiteres Kapitel aus der schier endlosen Reihe "Firma Herdes macht Nacharbeiten" ohne wirklichen ABschluss zu Ende ging, haben wir heutebei gut dreißig Grad hart an der Böschung vorne rechts gehackt, schicppt und mit der Schiebkarre gefahren. "Baugrube anböschen" heißt für Herdes anscheinend so etwa wie "Wo der Bagger jetzt gerade steht, den Hang zur Baugrube leicht anschrägen"
Nach falscher Voranmeldung und Terminierung ist die Firma H. heute mal wieder zur Erledigung von Restpunkten erschienen. Das sollte zwar eigentlich bereits am Dienstag erfolgen, aber es ist ja die Firma H.!
Nun denn erschienen sind der Chef und ein Arbeiter mit Pritschenwagen. Der Minibagger steht ja bereits seit Dienstag vor dem Bau. Nach kurzem "Anbaggern" wird festgestellt, daß die zum Zisternenanschluß benötigten KG100-Rohre vergessen wurden. Ich erlaube mir den Hinweis, daß laut Chef ja Kanalrohre nur im Sandbett verlegt werden sollen. Und so kommt man zu dem Schluß, dass auch der Sand vergessen wurde, die bereits eingefüllte Erde sei nur zur Beschwerung der Rohre, damit sich selbige nicht mehr bewegen und dass man also nunmehr Rohre, Bögen und Sand besorgen müsse. Zu dieser Fahrt macht sich dann der Chef der Firma H. auf. Währenddessen baggert der Arbeiter fleissig weiter nach dem aus dem Fundament hervorstehenden KG100 Leerrohr für die Zisternen-Entnahmeleitung. Selbiges liegt direkt neben dem von ihm persönlich vor nur 3 Wochen verlegten Kanalrohr. Selbiges findet er dann sehr schnell indem er es durch Berührung mit den Bagegrzähnen kräftig knirschen und knacken lässt. Na denn - nochmal Glück gehabt, das Kanalrohr bleibt trotz deutlicher Zahnspuren heil. Ich weise darauf hin, dass die Zisterne 2,5 Meter Durchmesser hat, exakt zentrisch unter dem Deckel sitzt und in 43cm Tiefe unter Deckel der Zulauf liegt. Dann gehe ich schnell den Fotoapparat zum Dokumentieren der Lage der Rohre Holen. Nach 45 Sekunden bin ich zurück, der Zulauf ist aber bereits "weggebaggert" und der Arbeiter verkündet stolz: "Nichts was sich nicht reparieren liesse!" Schnell ist das Einlaufrohr ausgetauscht, nicht eindedichtet, aber immerhin ausgetauscht. Und kurz nach dieser Heldentat trifft der Chef der Firma H. von seiner Besorgungsfahrt mit ein paar Körnern Sand auf dem Pritschenwagen ein. Auch dem Arbeiter fällt auf: Da war doch noch was, muss Chef wohl nochmal los! Aber erst noch schnell mit der Flachschippe ein paar der Sandkörner zu den Rohren geworfen und dann - husch husch - geschwind Erde drüber damit Bauherr das Elend nicht zu sehen kriegt.
Diese Aktion scheitert jedoch mittendrin weil kein Treibstoff mehr im Bagger ist. Wohlgemerkt - es ist Montag Morgen, der Bagegr wurde extra für diese Baustelle angefahren und war gerade mal 15 Minuten im Einsatz.
Der Chef eröffnet nun dem Bauherrn, daß es sich nicht lohnt jetzt Sprit zu holen und er ja noch eine öffentlich Baustelle in Wolfratshausen hat, für die er endlich eine ABhname benötigt. Also werden die Arbeiten erstmal eingestellt. "Am Nachmittag oder morgen am Samstag kommt aber nochmal jemand vorbei!"
So nun haben wir es mal wieder geschafft - Gräben ausgehoben, Erdhaufen überall, Zugang zum Haus blockiert - nur gut, daß wir keinen Lieferanten mehr erwarten.
Und Nachmittags - alle Hoffnung war schon aufgegeben - um 14:30 hört man plötzlich den Bagger auf der Baustelle. Der Chef der Firma H. ist alleine erschienen, hat den trockengefahrenen Bagger betankt, verfüllt die Gräben und verdichtet sie. Nicht ganz - er beginnt mit dem Verdichten per Stampfer, wird aber durch Ausfall des Gerätes wegen Spritmangel jäh unterbrochen. Bauherr spendiert sein letztes Rasenmäher-Benzin, was jedoch nicht sehr weit reicht. Daher muss Bauherrin zur Tankstelle fahren und Sprit beschaffen. Nachdem der Stampfer betankt ist, übernimmt Bauherr das Verdichten mit Stampfer während Firmenchef H. endlich (!!!) die Böschung der Baugrube mit dem Bagger herstellt. Bis ganz zur Ecke der Grube schafft er es aber nicht, denn er muss schnell weg zu einem wichtigen Termin und um den Rasen bei einer Bekannten zu mähen. Ganz schnell kratzt er mit der Bagger schaufel noch eine Rinne in die Baustrasse, damit Bauherr das PE-Lerrohr zur Aufnahme des Stromkabels für die Garagenbeleuchtung einlegen kann. Chef kommt dann auf dem Rückweg vom Rasenmähen nochmal schnell vorbei.
Das tut er auch und schiebt mit dem Bagegr den Schotter über das eingelegt Leerrohr. Dann muss er allerdings sehr schnell weg, weil sonst die Pizza bei derTochter kalt wird. Die weiteren Restpunkte erledigt er dann am Montag Morgen wenn er den Bagger abholt.
Zumindest haben wir das nach den Ankündigungen von Hrn. Herdes geglaubt. Aber auch sehnsüchtigstes Warten half nichts: Die Firma Herdes kam nicht!
Und dabei hatten wir extra noch einen Teil des Baugerüsts abgebaut und entfernt, damit Herdes vernünftig arbeiten kann. Aber wie gesagt: Sie kamen einfach nicht!
Eine Familie baut ihr Bio Solar Haus in Kassel - wohlgemerkt das erste Bio-Solar-Haus in Kassel! Hausbau in Kassel
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Auf bau.de beantwortet BSH-Selbstbauer Frank viele, viele Fragen von Interessenten.
Hochinteressanter Thread!
Familie Kostka baut ein 1 1/2 geschossiges Stahl Bio-Solar-Haus in Braunschweig Lamme
Viele Fotos, keine akuellen Einträge
Die Familie Engelmann baut ein Stahl-Bio-Solar-Haus mit 1 Etage. Harte Arbeit, viele Helfer und eine bloggende Bauherrinnen-Mutter zeichnen dieses Projekt aus.
Die Familie von Harlessem baut ein BSH in Siegen und steigt in den BSH-Vertrieb ein. Das Blog ist in 2006 irgendwann 'versiegt'.
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